Regen und andere Unsicherheiten gehören halt dazu

Fr, 23. Jul. 2021
Endlich wird das Wetter wieder etwas besser. Alice Wenger freut sich auf viele Badi-Gäste. Foto: Susanne Hörth

Die erste Saison im neuen Laufenburger Badi-Kiosk-Restaurant war für die Pächterin Alice Wenger bisher mit einigen schönen, aber auch weniger schönen Überraschungen verbunden. Zu letzterem gehört sicherlich auch das viele Nass von oben.

Susanne Hörth

Als Alice Wenger anfangs Mai zusammen mit Vertretern der Stadt, des Bauamtes wie auch dem Architekten einen Besichtigungsrundgang durch das damals noch nicht ganz fertiggestellte Badi-Restaurant im Laufenburger Freibad machten, regnete es. Schon damals kein Grund zur Traurigkeit für die neue Pächterin des frisch erstellten Badi-Restaurants des Laufenburger Schwimmbades. Heute, ein paar Monate später, ist dieser Optimismus ungebrochen. Auch wenn es bei diesem Gespräch mit der NFZ wieder regnet. Notabene seit Tagen. Badi-Wetter sieht anders aus, weiss Alice Wenger und fügt gleichzeitig hinzu, dass es bisher noch keinen Tag gegeben habe, an dem sie nicht hier im Laufenburger Schwimmbad, genauer im Kiosk war.

Nach einem etwas durchwachsenen Start, «es gab noch ein paar anfängliche Kinderkrankheiten im Neubau zu überstehen», sorgte dann Wettergott Petrus mit viel Sonnenschein für viele Gäste in der Badi. Damit einhergehend gab es auch für Alice Wenger und ihr Team viel zu tun. Ob ein Glacé, etwas zu Trinken, eine Portion Pommes Frites oder ein feines, frisch zubereitetes Mittagsmenü: für den Gluscht zwischendurch wie auch für den richtig grossen Hunger ist man beim Laufenburger Badi-Kiosk bestens gerüstet. «Wir bieten ja nicht nur für Badi-Gäste etwas an. Bei uns kann man auch die Mittagspause nutzen, um auf der überdachten Restaurantterrasse etwas zu essen und dabei den Blick auf den vorbeifliessenden Rhein zu geniessen», erklärt Alice Wenger.

In kurzer Zeit hat sie bereits eine kleine Stammkundschaft zusammen. «Das kühle Regenwetter machte uns natürlich schon einen Strich durch die Rechnung. Wenn es dann auch noch so kalt ist, wie in den letzten Tagen, kommt niemand zum Schwimmen. Nicht einmal die ganz Hartgesottenen», sagt sie. Zu den Herausforderungen gehört während dieser nassen Witterung stets die Entscheidung, ob jemand vom Team zur Mithilfe über die Mittagszeit aufgeboten werden muss. Antwort braucht auch die stete Frage, wie viel eingekauft werden muss. «Ich will schliesslich keine Nahrungsmittel wegwerfen müssen.» Gleichzeitig weiss die Kaisterin auch: «Wenn es schnell schön wird, müssen wir sofort parat sein.»

Bisher nicht bereut
Darauf angesprochen, ob sie die Entscheidung, den Badi-Kiosk zu übernehmen, schon einmal bereut habe, schüttelt sie den Kopf. «Ich werde das öfters gefragt oder auch, warum ich mir das noch angetan habe. Nein, ich bereue es überhaupt nicht. Ich war mir bewusst, was auf mich zukommt.» Sie fügt an: «Ein neuer Betrieb ist ja auch immer ein Abtasten. Ich habe hier nichts übernommen, das schon zuvor bestanden hat und bei dem man auf bewährte Dinge zurückgreifen kann. Alles ist neu. Das bedeutet, es muss erst einmal etwas aufgebaut werden.» Entgegenkommt der Kaisterin auch, dass sie schon über Gastroerfahrung verfügt. Aus den Erfahrungen der ersten Saison kann ich lernen und darauf aufbauen.»

An dieser Stelle lobt sie auch die gute Zusammenarbeit mit dem Laufenburger Stadtrat. Nun hofft sie, dass die Badisaison 2021 nicht gänzlich ins Wasser fällt und es auf dem lauschigen, überdachten Terrassenplatz noch viele schöne Geniess- und Verweiltreffen geben wird.

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