Aktion gegen herumliegenden Abfall

Fr, 11. Jun. 2021
Der Einsatz der Rotarier hat gezeigt, dass gemeinsam viel erreicht werden kann: Und – dies alles kann auch noch Spass machen. Foto: zVg

Fricktaler Rotary-Clubs mit Abfallsammelaktion «Clean Challenge»

Es ist ein Ärgernis: herumliegender Abfall – das Littering. Mit einem Aktionstag im Unteren und Oberen Fricktal setzten die Rotarier ein Zeichen.

Achtlos weggeworfene Aludosen hier, Zigarettenstummel dort und PET-Flaschen im Gebüsch. Überall begegnet man diesen unerwünschten Abfallprodukten unserer Zivilisation. Dabei wäre es doch so einfach: Mitnehmen, was man in den öffentlichen Raum mitgebracht hat und zuhause korrekt entsorgen.

Im Zusammenhang mit dem kürzlich gestarteten, weltweit angedachten Projekt «Mare Nostrum», der Elimination der Plastikabfallflut in den Weltmeeren, Seen und Flüssen, starteten die Fricktaler Rotary Clubs quasi vor der Haustüre eine Abfallsammelaktion.

Erfreulicherweise stellten die über 60 teilnehmenden Rotarier fest, dass entlang der Sammelrouten im unteren (Rheinfelden und Magden) und oberen Fricktal (Frick) nur punktuell grössere Abfallanhäufungen entdeckt, gesammelt und entsorgt werden mussten. «Das Fricktal ist ein relativ sauberer Ort mit einer offensichtlich sensibilisierten Bevölkerung», sagte denn auch ein zufriedener Projektleiter Daniel Roniger. Trotzdem konnten rund 200 Kilogramm Unrat gesammelt werden. Die Abfälle bestanden mehrheitlich aus Kleinabfällen, Schutzmasken, PET-Flaschen, Getränkedosen und diversen Abfällen. Die Teilnehmer setzten sich aus allen Altersgruppen, vom Kind bis zum Senior, zusammen. Weder in Rheinfelden noch in Frick wurden Sachen wie Pneus, Velos, Abfallsäcke oder ähnliches gefunden. Ein sichtbarer Fortschritt gegenüber früher. Einzig an öffentlichen Grillstellen, bei Parkplätzen sowie entlang von Autorouten und Velowegen mussten grössere Mengen eingesammelt werden. Die beiden Gemeinden Frick und Rheinfelden unterstützten die Aktion mit Rat und Tat sowie mit technischem Material. Dank Beiträgen der Teilnehmenden sowie weiteren Spenden kamen Mittel im Betrag von gegen 4000 Franken zusammen, die dem Verein «Mare Nostrum» für internationale Projekte mit grosser Wirkung zur Verfügung gestellt werden. Präsident Mike Salz zeigte sich erfreut über den erfolgreichen Einsatz und das grosse freiwillige Engagement. Auch die Reaktionen von Passanten fielen durchwegs positiv aus. Doch wie Daniel Roniger am Schluss treffend festhielt: «Nach der Arbeit ist vor der Arbeit!» Die Arbeitsgruppe «Mare Nostrum» des Rotary-Club Rheinfelden-Fricktal wird nach Abschluss der Aktion bereits die nächsten Aktivitäten in Angriff nehmen. Dabei geht es um die Information und die Sensibilisierung zum Problem der Plastikverschmutzung. (WH)

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