Schweizer OL-Staffel mit Matthias Kyburz gewinnt Europameister-Titel

| Fr, 14. Mai. 2021

Zum Auftakt in die Sprint-Europameisterschaft in Neuenburg hat das Schweizer Team um Simona Aebersold, Joey Hadorn, Matthias Kyburz (Möhlin) und Elena Roos in der Sprintstaffel die Goldmedaille geholt. Silber geht an Schweden, das Podest komplettiert die Staffel aus Norwegen.

Die OL-Europameisterschaft 2021 in Neuchâtel wurde am Donnerstag mit der Sprintstaffel eröffnet. Das Schweizer Team stand mit einem starken Team am Start und zählte neben dem schwedischen Team klar zu den Favoriten. Dieser Rolle wurden sie mehr als gerecht und konnten mit 55 Sekunden Vorsprung auf das Team aus Schweden mit einem Start-Ziel-Sieg den Europameister-Titel vom Jahr 2018 verteidigen.
Als Startläuferin eröffnete Simona Aebersold den Wettkampf. Sie konnte gegen Ende des Rennens einen Vorsprung gegenüber der für lange Zeit führenden Schwedin Lina Strand herauslaufen und mit letztlich vier Sekunden Vorsprung auf Joey Hadorn übergeben. «Ich fand von Anfang an gut in den Wettkampf und konnte meinen Lauf bis zum Schluss ohne Probleme durchziehen», so die 23-jährige Seeländerin.
Joey Hadorn konnte trotz kleineren Unsicherheiten den Vorsprung weiter ausbauen und bilanziert: «Simona hat einen super Start hingelegt und ich versuchte in der Folge, die anderen hinter mir weiter unter Druck zu setzen.» Mit 26 Sekunden Vorsprung auf Schweden konnte er letztlich an Matthias Kyburz aus Möhlin übergeben. Kyburz meint nach dem Wettkampf: «Ich war teilweise etwas unsicher, wie gross mein Vorsprung wirklich war und deshalb versuchte ich ein hohes Tempo von Anfang bis Ende durchzuziehen. Dies ist mir sehr gut gelungen.» Das gute Gefühl bestätigte sich auch im stetig wachsenden Vorsprung - nach der dritten Ablösung belief sich der Vorsprung mittlerweile auf 52 Sekunden auf Team Schweden, das immer noch an zweiter Stelle lag.
Elena Roos konnte so mit einem komfortablen Vorsprung ihre Strecke in Angriff nehmen. «Wie bereits vor drei Jahren an der EM im Tessin konnte ich mit einem grossen Vorsprung auf die Schlussstrecke starten. Ich konnte mir deshalb auch die nötige Zeit nehmen, um einen sauberen Lauf durchzuziehen», so die Tessinerin. Damit konnte sie nach einer totalen Laufzeit von 56:55 Minuten souverän den Europameister-Titel von 2018 verteidigen.

An der EM in Neuenburg stehen noch vier weitere Entscheidungen auf dem Programm. Am Samstag messen sich die Athletinnen und Athleten im Knock-Out-Sprint, am Sonntag enden die Titelkämpfe mit einem Einzel-Sprint.

 

 

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