Es soll einen Multikulti-Markt im Städtchen geben

Do, 06. Mai. 2021
Über Auffahrt kann das Multikulti-Festival noch nicht wie früher durchgeführt werden, es soll aber einen Markt geben. Foto: Archiv NFZ

Organisator rechnet mit zirka 50 Ständen

Ein grosses Multikulti-Festival ist wegen der Corona-Pandemie derzeit noch nicht möglich. Über das Auffahrtswochenende ist aber ein kleinerer Multikulti-Markt in der Rheinfelder Altstadt geplant. Die Bewilligung der Stadt fehlt allerdings noch.

Valentin Zumsteg

Im vergangenen Jahr musste das beliebte Rheinfelder Multikulti-Festival wegen der Pandemie-Situation komplett abgesagt werden. In diesem sind Konzerte und Workshops auch noch nicht möglich, aber ein Markt soll wenigstens durchgeführt werden. Allerdings nicht mehr am bisherigen Ort zwischen Schifflände und Kurbrunnen-Anlage, sondern im Städtchen und bei der Rheinpromenade im alten Stadtpark. Dies erklärt Organisator Matthias Blauenstein gegenüber der NFZ.

«Leute nach Rheinfelden bringen»
Er rechnet mit zirka 50 Marktfahrern, die ihre Waren anbieten werden. «Unser Ziel ist es, Leute nach Rheinfelden zu bringen. Essensstände sind keine geplant, die Besucher sollen die Rheinfelder Gastronomie nutzen», erklärt Blauenstein. Gemäss seinen Plänen werden die Stände in der Marktgasse nur vor den leeren Schaufenstern sowie auf dem Zähringer- und dem Albrechtsplatz und eventuell bei der Bahnhofstrasse aufgestellt. Auch bei der Rheinpromenade sei etwas geplant. Durch die Verteilung will Blauenstein sicherstellen, dass sich die Besucherinnen und Besucher nicht auf kleinem Raum drängen. «Es gilt eine Maskenpflicht», sagt er. Nach den aktuellen Plänen soll der Markt vom 13. bis 16. Mai durchgeführt werden, also von Auffahrt bis und mit Sonntag.

Es fehlen noch Unterlagen für die Bewilligung
Die Bewilligung der Stadt liegt allerdings noch nicht vor, wie Stadtschreiber Roger Erdin auf Anfrage erklärt: «Uns fehlen aktuell die Grundlagen für die Beurteilung des Gesuches und für die Erteilung einer Bewilligung, insbesondere auch hinsichtlich der Corona-Situation.» Erdin betont, dass ein Markt grundsätzlich möglich ist, aber noch Unterlagen der Organisatoren ausstehend seien.

Geht es nach dem Willen von Blauenstein und seinen Mitorganisatoren, ist dieser Markt, wenn er denn stattfinden kann, nur der Vorgeschmack auf ein späteres Multikulti-Festival, das Ende Juli durchgeführt werden soll. Schaut man auf der Webseite von «Multikulti» nach, hofft Blauenstein offenbar, dann ein Konzert mit Weltstar Nomcebo Zikode (Jerusalema) anbieten zu können.

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