Kohlrabi als Frühlingsbote

So, 25. Apr. 2021
Der schnellwachsende Kohlrabi ist eines der ersten Gemüse, das im Frühling frischen Wind in die Küche bringt. Foto: zVg

Vielseitig in der Zubereitung

Die Vitaminbombe ist eines der ersten Gemüse im Frühling und eignet sich sowohl zum roh als auch zum gekocht Essen.

Kohlrabi ist ein spezieller Zeitgenosse – weder Fisch noch Vogel, wenn man so will. Der in der Schweiz auch oft verwendete Name Rübkohl deutet es an: Der knollenförmige Kohlrabi ist eine gezüchtete Kreuzung aus weisser Rübe und wildem Kohl. Während der Geschmack von Kohlrabi aber eher an das milde Aroma einer Rübe erinnert, wächst der Kohlrabi oberirdisch wie ein Kohl. Botanisch wird der Kohlrabi denn auch zum Kohl gezählt, entsteht aber nicht aus Blüten oder Blättern, sondern aus der verdickten Sprossachse der zweijährigen Pflanze.

Schnellstarter
Woher genau der Kohlrabi kommt, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Sowohl der Mittelmeerraum wie auch Mittelasien werden als Ursprungsort vermutet. In unseren Breitengraden ist das Vorkommen des Kohlrabis seit dem 16. Jahrhundert belegt. Kohlrabi gilt als relativ pflegeleicht und die Knollen können von zart grünlich-weiss über kräftig grün bis zu blauviolett daherkommen. Kohlrabi wächst sehr schnell und ist deshalb jeweils eines der ersten Gemüse im Frühling. Die Saison beginnt im April und dauert bis in den Spätherbst.

Gesunder und vielseitiger Vitaminspender
Das feste und saftige Fruchtfleisch enthält die Vitamine C, B9, E und Eisen sowie ätherische Öle, die dem Kohlrabi einen leicht süsslichen Geschmack verleihen. Kohlrabi ist sowohl roh als auch gekocht geniessbar: Roh schmeckt der Kohlrabi intensiv süsslich, nussig und leicht kohlartig – gekocht wird das Aroma etwas milder.

Kohlrabi ist äusserst vielseitig in der Zubereitung und dabei äusserst kalorienarm und trotzdem nährstoffreich: Roh lässt sich Kohlrabi gut bei Dips und Salaten einsetzen – gekocht kommt er in Gemüsesuppen, als Beilage beispielsweise zu Fleischgerichten oder auch als Vegi-Pommes aus dem Backofen zum Einsatz. Auch die knackigen Blätter lassen sich verspeisen und können beispielsweise wie Spinat zubereitet werden. (lid.ch)

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