hesch gwüsst?

Do, 29. Apr. 2021

Wie ein Bierfass seinen Boden verlieren kann

Robert Conrad

Vom Mittelalter bis heute – ohne Bier – kaum vorstellbar. Aber zuvor in der Antike, also bei Griechen und Römern, wurde das Bier als «Armeleute-Gesöff» abgetan. Im alten Rom tranken die echten sowie die Möchtegern-Patrizier Wein. Das Bier (lat. cervisia) war für die Soldaten und den Plebs (abschätziger Ausdruck für das einfache Volk). Wenn also eine Person gewohnt war, Wein zu trinken, dann aber plötzlich nur noch Bier, so war sie auf der sozialen Leiter heruntergefallen – und das wollte natürlich niemand. Deshalb: Bier auf Wein, das lasse sein!

Aber später, im Mittelalter, erlebte das Bier seine grosse Renaissance. So begann die Braukunst aufzublühen, vor allem in den Klöstern. Auf einem Plan des St. Galler Klosters Reichenau…

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