Wieder Protest gegen Scientology

Di, 30. Mär. 2021

Scientology wirbt in Rheinfelden regelmässig für ihre Weltanschauung. Gegner der Sekte sind ebenfalls regelmässig vertreten und warnen. Neuerdings müssen sie 20 Meter Abstand zum Stand von Scientology halten.

Valentin Zumsteg

Am vergangenen Samstag war Scientology wieder mit einem Stand in Rheinfelden vertreten; diesmal vor dem Storchennestturm. Wie schon beim letzten Mal gab es auch hier eine kleine Gegen-Aktion. Vertreter der «Freien Anti-Scientology-Aktivisten» warnten vor dem Stand und dem Wirken der Sekte. Das Gleiche hatten sie bereits am 6. März getan. Damals war ihnen aufgefallen, dass die Scientologen mit ihrem Stand die Auflagen der Behörden nicht erfüllten. Deswegen boten sie die Polizei auf, welche nach einer Prüfung die Standaktion beendete (die NFZ berichtete). Später haben…

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Kommentare

Danke, Herr Stettler. Sie haben etwas sehr Wichtiges erkannt, auch wenn es einige Zeit gedauert hat. Sie schreiben von einem Strafbefehl gegen einen ehemaligen Mitstreiter, der wegen unzähliger Straftaten im Zusammenhang gegen Scientology rechtskräftig wurde. Dies hat nichts mit uns zu tun. Wirklich nicht. Sie erwähnen eine pluralistische Gesellschaft: Pluralismus als normative politische Idee bedeutet, dass dieser Wettbewerb unterschiedlicher und entgegengesetzter Interessen als legitim betrachtet und als wünschenswert anerkannt wird. Also stellen wir folgende Fragen an sie, als Pressesprecher und OSA-Chef Schweiz und Deutschland: 1. Wieso möchten sie unsere Aktivisten- Aktivitäten vor euren Ständen unterbinden und mit welchem Gesetzesartikel? 2. Wieso werden wir von Scientology als "Nazis" bezeichnet? 3. Wieso werden wir bei unseren friedlichen Aktionen von Scientology beschattet? Wir haben Beweise und Namen. 4. Wieso lassen sie friedliche Aktivisten anzeigen, wenn diese lediglich aufklären und warnen? Gem. BV Art. 21 haben auch wir das Recht der freien Meinungsäusserung, oder gilt das nur für Scientology? 5. Gerade sie schreiben, dass "es möglich sein sollte, verschiedene Meinungen kund zu tun, ohne dass versucht wird, diese zu unterbinden." Wieso versucht Scientology also, uns anzuzeigen (zwei mal), zu Beschatten, zu Filmen und Fotografieren obwohl wir friedlich sind? Alles in allem zu "unterbinden"? 6. Wieso bezeichnen sie uns als Störenfriede, wenn wir lediglich charmant sind, aufklären und IMMER die Erlaubnis von der Polizei oder Stadtverwaltung haben? 7. Es tut uns wirklich leid zu sehen, dass Scientology eine "antiquierte" und sehr frustrierte fundamentalistische Weltorganisaton ist, welche Meinungen anderer nicht interessiert. Wieso eigentlich? Im Voraus besten Dank für ihre ausführlichen Antworten - aber bitte keine billige Phrasendrescherei, wie sie dies immer und immer wieder tun, sei es im Fernsehen, Magazinen, Zeitungen oder auf ihren eigenen Facebook Seiten. Das ist langweilig. Bitte argumentieren und begründen sie und kommen sie nicht wieder mit altbackenen Aussagen, dass alle zuerst einmal selber erleben sollten, was Scientology ist. Das haben wir nun hunderttausend Mal gehört. Erleben sie doch selber, wie es ist, gedanklich frei zu sein, ohne irgendeinen möchtegern Guru, welcher vorschreibt wie sich Menschen zu verhalten haben. Und Vorschriften erlässt, wie Kritiker und Aussteiger "gehandhabt" werden sollen. Facts und neue Aussagen sind gefragt. Und wir kommen immer mehr auf der politischen Ebene an. Wir freuen uns sehr auf NEUE Aussagen und NEUE Beweise seitens Scientology. Wie genau habt ihr uns offiziell genannt: "Ein einziges Ehepaar". Herzlichen Dank, wir schätzen dies wirklich sehr. Die friedlichen Freien Anti-SC Aktivisten 
Mich stört, dass es der Reporter nicht für nötig befindet, auch bei den Scientologen nachzufragen, wie sie zu diesen Aktionen stehen. Er hätte dann vielleicht erfahren, dass erst gerade letzte Woche ein Strafbefehl gegen einen frühreren Mitstreiter dieser Aktivisten wegen unzähliger Straftaten im Zusammenhang mit Aktionen gegen Scientology rechtskräftig wurde. Es müsste in einer pluralistischen Gesellschaft möglich sein, verschiedene Meinungen kundzutun, ohne dass versucht wird, diese zu unterbinden. Ein Gespräch mit einem Scientologen könnte nämlich einige Vorurteile auflösen, was diese Störefriede zu verhindern versuchen.

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