Fricktaler Biketeam voller Vorfreude

Do, 25. Mär. 2021
Das Raiffeisen Racingteam (von links): die Trainer Theo Obrist, Urs Huber und Rolf Leubin und die Fahrerinnen und Fahrer Lea Huber, Tim Brutschi, Noëlle Rüetschi, Jan Huber und Miro Leubin (von links). Foto: zVg

Vor vier Jahren gegründet, steht das junge Team nun vor einer neuen Saison. Die Vorfreude ist enorm – und damit verbunden auch die Hoffnung, dass dieses Jahr die Rennen nicht wieder reihenweise verschoben oder gar abgesagt werden müssen.

Die fünf jungen Sportlerinnen und Sportler Lea Huber, Noëlle Rüetschi, Jan Huber, Miro Leubin und Tim Brutschi haben sich konsequent auf die neue Saison vorbereitet. In unzähligen Trainingsstunden den ganzen Winter hindurch wurde an der Grundlagenausdauer und an der Technik gearbeitet. Und dieses Jahr waren die Wintermonate wieder härter als auch schon, was das Trainieren nicht einfacher machte. Das bestätigt auch Tim Brutschi, wenn er gefragt wird, wie die Vorbereitung verlief: «Soweit ging alles gut und mehr oder weniger nach Plan. Aber das Wetter war oft kalt und nass, da freut man sich jeweils auf die warme Dusche.». Ein geplantes Trainingslager an der warmen spanischen Sonne wäre willkommen gewesen, fiel aber leider wegen Corona ins Wasser.

Neuer Hauptsponsor
Dieses Jahr startet das Team mit dem neuen Hauptsponsor unter dem Namen Raiffeisen Racingteam. Stolz präsentieren sich die Fahrerinnen und Fahrer denn auch in ihrem neuen Trikot. Und was gefällt Lea Huber speziell am Team? «Ich schätze den Zusammenhalt und die gute Stimmung in unserem Team sehr. Vor allem im technischen Bereich können wir sehr gut voneinander profitieren.»

Das Fricktal bietet dem Team ein ideales Trainingsgelände. Die bedeutendste nationale Rennserie, der Profix Swiss Bike Cup, startet am 1. Mai in Leukerbad. Weitere Rennen finden dann in Gstaad, Gränichen, Savognin, Basel, Lugano und in Schaan/LI statt. Noëlle Rüetschi sagt über die bevorstehende Saison: «Als Juniorin habe ich nun vermehrt die Möglichkeit, Rennen im Ausland oder mit internationaler Beteiligung zu bestreiten – darauf freue ich mich sehr. Aber ebenso freue ich mich auf die Schweizer Rennen und alle anderen Erlebnisse zusammen mit dem Team.»

Die Form stimmt bereits
Fest steht, dass die Wochenenden ab Mai gefüllt sind. Und das ist auch gut so, schliesslich sind die Rennen der Lohn für das tägliche Training. Der Aufwand ist sehr gross, und da stellt sich natürlich auch die Frage, wie denn Sport und Ausbildung unter einen Hut gebracht werden können. Jan Huber hat im letzten August seine Schreinerlehre begonnen und sagt dazu: «Dank meinem grosszügigen Lehrbetrieb habe ich die Möglichkeit, den Sport und die Ausbildung perfekt zu kombinieren. Natürlich ist es streng, nach einem Arbeitstag noch zu trainieren, deshalb schätze ich umso mehr, dass ich den Mittwochnachmittag dafür frei bekomme.» Die Sportlerinnen und Sportler wünschen sich natürlich, dass die Rennen bald wieder unter normalen Umständen stattfinden können. Denn das ganze drum herum in der Crosscountry-Szene ist wichtig und bringt zusätzliche Motivation – allem voran natürlich das Publikum. Was fasziniert Miro Leubin speziell am Cross-Country-Rennsports? «Mich fasziniert vor allem, dass der Sport sehr abwechslungsreich ist. Am liebsten mag ich das Trailfahren und die technischen Herausforderungen.»

Dass die Form stimmt, zeigen bereits die ersten Renneinsätze von Lea Huber und Noëlle Rüetschi in Italien und Tim Brutschi in Deutschland. Im Bundesligarennen in Obergessertshausen kam Tim Brutschi in seiner ersten Standortbestimmung im sehr grossen Feld auf den 55. Rang. Lea Huber und Noëlle Rüetschi waren im März zwei Wochen mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs und fuhren bereits erste Podestplätze heraus. Im Mountainbike Rennen in Andora belegte Noëlle Rüetschi Rang zwei und Lea Huber Rang fünf. Und im Nationscup (Rennvelo) in Italien wiederholte Noëlle Rüetschi ihren sensationellen Podestplatz zwei und Lea Huber kam nach einem Sturz in einer ersten Verfolgergruppe als 36. ins Ziel.

So darf man gespannt sein, wie es den jungen Fricktalerinnen und Fricktaler im weiteren Verlauf der Saison ergehen wird. (mgt)

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