Komitee setzt sich für Tempo 30 ein

Do, 04. Feb. 2021
Bei der Übergabe der Tempo-30-Petition im vergangenen Jahr. Nun kommt das Begehren an die Urne. Foto: Archiv

Am 7. März wird an der Urne über Tempo 30 auf den Quartierstrassen in Gipf-Oberfrick abgestimmt.

Das Stimmvolk von Gipf-Oberfrick entscheidet am 7. März an der Urne über die Einführung von Tempo 30 auf den Quartierstrassen. En Thema, das die Gemeinde nicht neu beschäftigt. Schon verschiedene Anläufe wurden unternommen, scheiterten aber immer wieder. Vor einem Jahr wurde dem Gemeinderat in einem erneuten Anlauf eine Petition übergeben, welche mit den Unterschriften von 571 Personen nochmals die Dringlichkeit von Tempo 30 auf den Quartierstrassen verdeutlichte.

Der Gipf-Oberfricker Gemeinderat hat das Begehren dann auch aufgegriffen. Aufgrund der Corona-Situation wurde entschieden, das Sachgeschäft nicht an die Gemeindeversammlung zu bringen, sondern am 7. März an der Urne darüber entscheiden zu lassen. Der dann gefällte Entscheid ist endgültig, es kann dagegen kein Referendum ergriffen werden. Die Befürworter und Gegner konnten bis Ende 2020 dem Gemeinderat ihre Argumente für die Abstimmungsbroschüre abgeben.

Um im Vorfeld für Tempo 30 zu sensibilisieren, wird nun ein Pro-Komitee aktiv. In einer Mitteilung hält das Komitee fest: «In den nächsten Tagen wird in Gipf-Oberfrick sichtbar, dass eine wichtige Abstimmung bevorsteht: Wir, das Pro-Komitee Tempo 30, werden auf das Thema in verschiedener Form aufmerksam machen, um die Bevölkerung zu motivieren, abstimmen zu gehen.» Weil der direkte Kontakt zurzeit eingeschränkt ist, kann man sich auf der Homepage des Komitees www.tempo30abersicher.ch über die Argumente informieren. (sh)

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