«Aargau erhält im Mai 300 000 Impfdosen»

Do, 25. Feb. 2021
Regierungsrat Jean-Pierre Gallati (2. von links) lässt sich von zwei Mitarbeiterinnen Abläufe erklären. Foto: Susanne Hörth

Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati besuchte das Laufenburger Impfzentrum

Bei seinem Augenschein in Laufenburg lobte Regierungsrat Jean-Pierre Gallati die gute Infrastruktur und die geregelten Abläufe im Impfzentrum. Noch fehlt es an genügend Impfstoff. Laut Jean-Pierre Gallati können die Kapazitäten in den Impfzentren ab Mai hochgefahren werden.

Susanne Hörth

«Wir können uns zurzeit noch erlauben, eine Mittagspause einzulegen», schmunzelte Jürgen Kuhn, Leiter Qualitätsmanagement und Prozesse beim Gesundheitszentrum Fricktal (GZF), auf die Frage von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati, ob denn gerade keine Impfungen durchgeführt werden. Die Uhr zeigte an diesem Dienstag kurz nach 12.30 Uhr. Der Gesundheitsdirektor hatte es sich nicht nehmen lassen, auch dem Impfzentrum in Laufenburg einen Besuch abzustatten.

In Betrieb genommen wurde es am Montagmorgen (siehe NFZ vom Dienstag, 23. Februar). Damit sind mittlerweile neun der zehn geplanten Impfzentren in Betrieb. Jürgen Kuhns eingangs gemachter Bemerkung zielte auf die nach wie vor geringen Mengen an zur Verfügung stehende Impfstoff.

Zurzeit können in den beiden vom Gesundheitszentrum Fricktal betriebenen Impfzentren in Rheinfelden und Laufenburg je nur 500 Personen wöchentlich geimpft werden. Ausgelegt wären sie aber auf je 4800 Impfungen pro Woche. In absehbarer Zeit sollten im Aargau die Kapazitäten bei den Impfzentren hochgefahren werden können, so Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. «Wir erwarten im Mai 300 000 Impfdosen.» Mit der verbesserten Versorgungslage könne dann auch in Arztpraxen und Apotheken gegen Covid-19 geimpft werden.

Gutes Zusammenspiel
Der Gesundheitsdirektor zeigte sich bei einer Führung durch das Laufenburger Impfzentrum sichtlich beeindruckt von der Infrastruktur und den übersichtlich geregelten Abläufen. Sein Dank galt unter anderem Anneliese Seiler, CEO vom GZF, für die Führung der beiden Fricktaler Impfzentren. Seiler ihrerseits freute sich über das gute Zusammenspiel aller involvierten Stellen beim Vorbereiten und nun auch beim laufenden Impfbetrieb. «Es schweisst alle zusammen.» Regierungsrat Gallati richtete seine Dankesworte auch an den anwesenden Laufenburger Vizeammann Meinrad Schraner. Mit dem Zurverfügungstellen der Stadthalle habe die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Virus’ geleistet. «Für uns war das selbstverständlich. Wir sind froh, hier im oberen Fricktal einen schnell erreichbaren Ort zum Impfen anbieten zu können», erwiderte Meinrad Schraner. «Es ist sehr wertvoll für die Bevölkerung. Wir machen wieder einen Schritt nach vorne.»

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