Kaisten genehmigt 3,2 Millionen teure Gemeindehaus-Erweiterung

| Fr, 27. Nov. 2020

Von den 15 Traktanden gaben an der Kaister Gemeindeversammlung insbesondere zwei Sachgeschäfte zu reden. Zum einen war es die Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses, zum anderen das zur Ablehnung empfohlene Einbürgerungsgesuch einer Mutter und ihren drei Kindern.

Nach längerer Diskussion und einem abgelehnten Rückweisungsantrag sagte die Kaister Gemeindeversammlung am Freitagabend mit 81 Ja- gegen 21 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen Ja zur Sanierung und Erweiterung des Gemeindehauses für 3,2 Millionen Franken. Für 2,75 Millionen Franken kann auch das neue Wasserreservoir Äsple gebaut werden.

Mit Applaus wurden sechs Gesuchsstellern die Aufnahme ins Schweizerbürgerrecht zugesichert. Bei einer Mutter und ihren drei Kindern hatte der Gemeinderat hingegen beantragt, das Gesuch abzulehnen. Der Gemeinderat begründete es mit ungenügenden sprachlichen und staatsbürgerlichen Kenntnissen sowie kaum vorhandener sozialer Integration. Die anwesenden Stimmberechtigten folgten mit grosser Mehrheit dem Antrag des Gemeinderates und lehnten die Einbürgerung der Frau und ihren Kindern ab. (sh)

Ausführlicher Bericht in der NFZ vom kommenden Dienstag.

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