Frick tritt dem Jurapark bei

| Sa, 28. Nov. 2020
Bauverwalter Hari Widmer (rechts) wurde nach 13 Jahren im Amt verabschiedet. Links Gemeindeammann Daniel Suter. Foto: Simone Rufli

Trotz einer zunehmend angespannten finanziellen Lage folgte die Gemeindeversammlung am Freitagabend bei allen zehn Traktanden den Anträgen des Gemeinderats. Mit dem Ja zum Konzept Medien und Informatik schreitet die Digitalisierung an den Fricker Schulen weiter vor.

Mit der Zustimmung zum Beitritt zum Jurapark Aargau erhofft sich Frick unter anderem Vorteile bei der Vermarktung des kulturellen Lebens und mit dem Ja zur Niedrigwasserrinne im Sisslebach gibt es grünes Licht für einen Zufluchtsort für Lebewesen, die unter der zunehmenden Trockenheit im Sommer leiden. Trotz eines weiteren Anstiegs der Verschuldung und kritischen Voten verzichtete der Gemeinderat angesichts der Pandemie und deren noch nicht restlos klaren Folgen darauf, bereits im kommenden Jahr den Steuerfuss anzuheben. Die Versammlung hiess das Budget 2021 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 99 Prozent gut; im Bewusstsein, dass die Steuern im 2022 merklich angehoben werden müssen. An seinem letzten Arbeitstag wurde Bauverwalter Harri Widmer verabschiedet. Er war seit dem 1. Januar 2008 als Leiter der Bau- und Umweltabteilung tätig und stellte in 13 Jahren 1099 Baubewilligungen aus. Von den 3431 Stimmberechtigten hatten 78 Personen an der Versammlung in der Dreifachsporthalle Ebnet teilgenommen. (sir)

 

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