«Erasmus»: Interpellation eingereicht

Do, 12. Nov. 2020

Das EU-Programm Erasmus+ ist ein wichtiges Programm für Bildung, Jugend und Sport. Es fördert insbesondere die Lernmobilität weltweit und in der EU für Studierende und Berufslernende. Von der Zusammenarbeit über die Grenzen mit Baden-Württemberg und dem Elsass profitieren aber auch die Universität Basel, die FHNW und die regionale forschende Industrie, indem sie bei der Initiative Europäische Hochschulen mitwirken können.

Die Schweiz war an diesem Programm nur von 2011 bis 2013 vollassoziiert. «Nun geht es für 2021 bis 2027 darum, ob die Schweiz wieder vollassoziiert sein soll. Aus Kostengründen wird das vom Bund bisher auf die lange Bank geschoben», hält der Möhliner FDP-Grossrat Bernhard Scholl in seiner Interpellation fest, welche er diese Woche eingereicht hat. Deshalb will er vom Regierungsrat wissen, wie er die Bedeutung des Erasmus+ Programms für unseren Kanton sowie für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz sieht. Weiter, welchen Einfluss hat nach Ansicht des Regierungsrates der Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union auf die Attraktivität von Erasmus+? Scholl möchte auch wissen, ob der Regierungsrat bereit sei, sich allein oder in Absprache mit den anderen Nordwestschweizer Kantonen beim Bund für eine Vollassoziation beim Erasmus+ Programm einzusetzen? (nfz)

Die Interpellation wird in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt und Landschaft sowie Solothurn eingereicht und ist eine Initiave der Vereinigung für eine starke Region Basel/ Nordwestschweiz.

 

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