Treffsichere Fricktaler Schützen

Di, 06. Okt. 2020
Viele junge Schützen in der modernen Schiessanlage in Densbüren. Foto: zVg

Trotz Beeinträchtigung durch die Coronakrise haben im Aargau 6873 Schützinnen und Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen teilgenommen. Die Zahl hat sich aber gegenüber der letzten Jahre halbiert. Viele Fricktaler Schützen schossen gute Resultate.

Total absolvierten im Aargau 5260 Frauen und Männer das 18-Schuss-Programm mit einem 300m-Ordonnanzgewehr. Hinzu kommen 1613 Pistolenschützen und -schützinnen, die ebenfalls je 18 Patronen abfeuerten. Weil im Coronajahr durchschnittlich mehr geübte Schützen das Feldschiessen bestritten, schnellte die Kranzquote in die Höhe. Bei den Teilnehmern mit dem Gewehr erreichten 60 Prozent der Teilnehmer die Kranzauszeichnung. Bei den Pistolenschützen 25 und 50 m waren es 54 Prozent.

Im Fricktal zeigten sich ebenfalls zahlreiche Schützen treffsicher. Die 32-jährige Franziska Gasser von der Schützengesellschaft Möhlin erreichte mit dem Sturmgewehr 90 ausgezeichnete 71 Punkte. Dahinter folgen mit 70 Zählern Fabian Schwab, Severin und Donat Meier, die alle dem Schützenbund Zeihen angehören, Beat Rippstein von den Feldschützen Wittnau-Kienberg, Claude Chenaux vom Schiessverein Gansingen und Robin Bopp von den Magdener Schützen.

Mit der Pistole trafen im Fricktal Martin Ritter von den Pistolenschützen Möhlin und Roman Schmid von den Laufenburger Stadtschützen am besten. Sie erzielten je 177 Ringe.

Im nächsten Jahr findet das Eidgenössische Feldschiessen am Wochenende vom 30. Mai statt. Der Aargauische Schiesssportverband hofft sehr, dass dann Corona keinen Einfluss mehr hat und wieder eine fünfstellige Beteiligung resultiert. (mgt)

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