Das Waadtland erlebt

Di, 15. Sep. 2020
Der VMCZ in «Schale» in Villars-sur-Ollon Foto: zVg

Die dreitägige Vereinsreise des VMC Zeiningen

Am ersten September-Wochenende fand die dreitägige Vereinsreise des Veloclub Zeiningen statt. Mehr als fünfzig Radsportbegeisterte nahmen am wichtigsten und schönsten Vereinsanlass teil.

Während die Biker nach einer längeren Fahrt in der Nähe vom Hotel in Villars-sur-Ollon zu ihren Tagestouren starteten, radelten die Rennvelofahrer bereits kurz nach Düdingen, Matran oder Bulle los. Die Routen führten alle irgendwann an den Genfersee mit Blick auf die Alpen und auf die Weinterrassen des Lavaux. Vom Ufer des Sees führten gewundene Strassen zu Hochtälern und zum mondänen Villars-sur-Ollon, wo der VMC Zeiningen für zwei Nächte logierte. Allein dieser Aufstieg ergab für «die Gümmeler» 900 Höhenmeter dazu. Die Biker legten derweil ihren Fokus auf die Technik und genossen lange Trails, aber auch satte Anstiege.

Tief unter der Felsschicht
Der VMC Zeiningen führte dieses Jahr seine vierzigste Vereinsreise durch. Fast wäre dieses Jubiläum Corona bedingt gestrichen worden. Umso schöner, dass sich der Vorstand für eine Durchführung dieses Traditionsanlasses einsetzte. Zwar bestand im Bus und in der Salzmine in Bex Maskenpflicht, aber dieses Utensil gehört ja seit längerem zu den Alltagsgewohnheiten.

Das beeindruckende Stollenlabyrinth der Salzmine für Salzabbau mit eigener Grubenbahn und Speisesaal, ein paar wuchtige Meter unter dem Bergmassiv, war übrigens die Jubiläums-Überraschung inklusive einem gemeinsamen Essen, nach der Führung, tief unter den Felsschichten.

Viele Höhenmeter und grosse Aussichten
Das Waadtland bot an diesen drei Tagen viele Kontraste. So auch am darauffolgenden Tag, als die Pässe Col de la Croix, Col du Pillon von der einen und der Col du Mosses von der Rennradgruppe überquert wurden. Schnell rollte man ins Berner Oberland, respektive ins Greyerzerland, um später in Bulle oder Düdingen die Fahrräder zu verladen. Die Biker schliesslich, stiegen in Bex, im Rhonetal, in den Bus.

Die Kultur und die elegante Lebensart an der Uferpromenade des Léman mussten dem sportlichen Tagesablauf zwar weichen, aber die unvergessliche Zeit in einem wunderschönen Tourengebiet, entschädigte die muntere Vereinsschar voll und ganz. (mgt)

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