Das Dorf hat von seiner Kleinheit profitiert

Di, 04. Aug. 2020
Die Kinder schwingen fröhlich das Tanzbein zu den Klängen der Hofmattmusik. Fotos: Susanne Trefzer

70 Personen an der Bundesfeier in Elfingen

Tanzende und lachende Kinder, Musik, Akrobatik, Comedy und Jonglagen: Die Bundesfeier in Elfingen war familiär und unterhaltend.

Susanne Trefzer,
Gemeinderätin Elfingen

Ein wenig Sturheit gehört dazu, wenn man in diesen Zeiten ein Fest durchführen möchte. Elfingen hat es getan und den 1. August wie jedes Jahr gefeiert. Das Dorf hat von seiner Kleinheit profitiert, die Bundesfeier findet jeweils in einem fast familiären Rahmen statt. Zwar musste ein Schutzkonzept erstellt werden und Gästelisten lagen auf, aber all dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Etwa 70 Elfinger kamen auf dem ehemaligen Pausenplatz zusammen. Erfreulich, dass dieses Jahr mehr Familien mit Kindern den Weg fanden. So entstand schon bald ein fröhliches Gewusel an Kindern, die es sich nicht nehmen liessen, zu den Klängen der Hofmattmusik zu tanzen. Die vier Musiker sind ein fester Wert und umrahmen den fröhlichen Anlass jedes Jahr mit ihren volkstümlichen Klängen.

Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des Trachtenvereins. In diesem Jahr erschienen sie allerdings ohne ihre traditionellen Trachten. Wegen der Coronamassnahmen durften und dürfen sie nicht üben. Aus diesem Grund fielen ihre Darbietungen leider aus. Das Salatbuffet, die Steaks und die selbstgemachten Kuchen schmeckten hingegen wie jedes Jahr hervorragend. Hygienisch einwandfrei wurden die Salate mit Mundschutz und Handschuhen serviert – ein etwas ungewohnter Anblick.

Für gute Unterhaltung sorgte das Duo ComicCasa aus Basel. Die beiden Putzleute Hermann und Henriette brachten mit ihren Sprüchen, mit Akrobatik, mit Comedy und mit ihrer Jonglage Alt und Jung zum Schmunzeln. Natürlich wurden auch Akteure aus dem Publikum auf die Bühne gebeten. Ein unerschrockener Junge zeigte gar einen Salto mortale.

Zum poetischen Abschluss des offiziellen Teils gab es für alle die Möglichkeit, Seifenblasen zu machen. Sofort leerten sich die Tische und man scharte sich um die Becken mit der Seifenlauge. Grosse und kleine Seifenkugeln schwebten über dem Platz. Fast wünscht man sich, dass das Jahr 2020 etwas von dieser Leichtigkeit mitnehmen könnte.

Während die ersten damit begannen, Feuerwerk zu zünden, zog das lange schon angekündigte Gewitter auf und der heftige Regen zeichnete einen harten Schlussstrich. Im nu war der Platz leer, nur die Mitglieder der Trachtengruppe hatten noch aufzuräumen.

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