Neue Unihockey-Spielergemeinschaft im Fricktal

Di, 21. Jul. 2020
Pirmin Schmid (von links), Raphael Kramer, Simon Näf, Roman Frei und Marc Schmid aus der Leitung von Wild Goose und dem Vorstand vom TV Kaisten haben sich stark für die neue Spielergemeinschaft engagiert. Foto: zVg

Ab der neuen Saison werden die Unihockeyspieler des TSV Gansingen, TSV Mettauertal sowie des TV Kaisten unter einer gemeinsamen Spielergemeinschaft an den Spielen antreten. Damit sollen die Teams gestärkt werden.

Bernadette Zaniolo

«Es ist keine Fusion der turnenden Vereine» hält Kevin Müller, Präsident des TSV Mettauertal gleich zu Beginn des Gesprächs mit der NFZ fest. Seit 17 Jahren sind der TSV Gansingen sowie der TSV Mettauertal die Trägervereine der Un i hockey-Spielergemei nscha f t Wild Goose Wil-Gansingen. Die erste Mannschaft der Wildgänse aus dem Mettauertal hat die letzte Saison auf dem sechsten Platz der 1. Kleinfeld-Liga, der höchsten Schweizer Liga beendet; die Playoffspiele wurden knapp verpasst.

Mit Stolz weist Pirmin Schmid, der Leiter von Wild Goose Wil-Gansingen, jedoch auf andere Highlights hin: «Drei Herren-, zwei Junioren-, ein Damen- und ein Juniorinnenteam haben in der letzten Saison an der Schweizermeisterschaft teilgenommen.» Das zweite Herrenteam ist jedoch in die dritte Liga abgestiegen, wo auch das Unihockeyteam des TV Kaisten spielt. Ende Saison kam es bei Wild Goose Wil-Gansingen zu einschneidenden Abgängen und bereits vorher war das Kader wegen verletzungsbedingten Ausfällen nicht immer komplett. Da sich jedoch nun sowohl ein Wild Goose als auch ein Unihockeyteam des TV Kaisten in der 3. Liga bef inden, wäre es laut Pirmin Schmid schade, «wenn beide Teams mit sehr kleinen Mannschaften Derbys bestreiten müssten. Mit der neuen Spielergemeinschaft können wir auch hier eine schlagkräftige Mannschaft bilden.» Bereits 2014 wurde eine gemeinsame Unihockeyschule lanciert. Zudem habe man, aufgrund von Spielermangel, auch bereits eine Junioren A Mannschaft gemeinsam organisiert.

100-köpfige Spielervereinigung
Gemäss Schmid werden knapp 100 Spielerinnen und Spieler in der neuen Saison, welche im September beginnt, als Teil der neuen Spielergemeinschaft antreten. Insgesamt werden sechs Mannschaften an der Meisterschaft mitmachen. «Die erste Mannschaft in der höch st en K lei n feld-L iga der Schweiz strebt nach der Playoffqualif ikation und damit die Chance auf den Schweizermeistertitel. Die zweite Mannschaft möchte den Wiederaufstieg in die 2. Liga schaffen», sagt Schmid zu den kurzfristigen Zielen. Weiter: «Neben der Stärkung der Aktivabteilung, soll mit der Zusammenarbeit langfristig auch die Jugendarbeit ausgebaut und mit entsprechenden Perspektiven attraktiv gemacht werden.»

Braucht es noch eine weitere Dreifachturnhalle?
Und ist mit der Spielergemeinschaft auch die Platzproblematik gelöst beziehungsweise braucht es in oder im Mettauertal noch eine Dreifachturnhalle?», wollte die NFZ wissen. «Ja, die Zusammenarbeit schafft keine zusätzlichen freien Kapazitäten und mit dem Ziel, die Juniorenarbeit auszubauen, wird auch der Bedarf steigen», so Müller und Schmid unisono.

Eine Zusammenlegung auf Verbandsebene mit neuem Namen (vermutlich Wild Goose Gansingen-Kaisten-Mettauertal) ist aufgrund der Fristen erst auf die Saison 2021/2022 möglich.

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