Das «Sole uno» öffnet wieder mit beschränkter Gästezahl

Mi, 03. Jun. 2020
«Wir müssen wohl zufrieden sein, wenn wir in den Sommermonaten eine rote Null schreiben können», sagt Sven Malinowski. Foto: Valentin Zumsteg

Wellnesswelt im Parkresort Rheinfelden ab 6. Juni offen

Rund drei Monate lang war das «Sole uno» im Parkresort Rheinfelden geschlossen. Die Umsatzeinbusse liegt bei zirka 2,5 Millionen Franken. Am kommenden Samstag darf der Betrieb wieder öffnen. Die Zahl der Gäste wird aber beschränkt.

Valentin Zumsteg

Es ist ein ungewohnter Anblick: Dort, wo normalerweise viele Leute im Solewasser baden, herrscht absolute Stille. Die Wasserspiegel in den Becken liegen unberührt da, sämtliche Saunen sind leer. «In den vergangenen Wochen haben wir zahlreiche Anfragen von Stammgästen erhalten, wann wir wieder öffnen dürfen», erklärt Sven Malinowski, Betriebsleiter der Wellnesswelt «Sole uno» im Parkresort Rheinfelden. «Ich freue mich, dass wir am kommenden Samstag wieder ein Stück Normalität zurückerhalten.» Ab dann darf das «Sole uno» – wie andere Badbetriebe auch – Gäste empfangen. Sämtliche Becken, Dampfbäder und Erlebnisduschen stehen den Besuchern zur Verfügung, ebenso die Saunalandschaft.

225 statt 500 Gäste
Damit dies möglich ist, wird ein Schutzkonzept umgesetzt, das die Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln erlaubt. «So können wir allen ein sicheres Badevergnügen ermöglichen. Die Gesundheit der Gäste und Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität», erklärt Malinowski.

Die Zahl der Besucher wird dazu deutlich eingeschränkt: Können normalerweise 500 Personen gleichzeitig die weitläufige Anlage nutzen, sind es nun nur noch 225. Die maximale Anzahl der Personen, die sich zur gleichen Zeit in den Umkleidebereichen und Gängen aufhalten dürfen, wird reduziert. An jedem Becken und bei allen Saunen wird informiert, wie viele Personen zugelassen sind. Die Reinigungsteams werden verstärkt und die Kontaktf lächen werden häufiger geputzt und desinfiziert. «Eine Desinfektion des Badewassers ist sowieso immer gewährleistet. Das schreiben die gesetzlichen Auflagen vor, unabhängig von Corona», betont Malinowski. Bei der Umsetzung der Distanzregeln vertraut er auf die Eigenverantwortung der Besucher, gleichzeitig werden die Mitarbeitenden die Besucher auf die Regeln hinweisen. Grundsätzlich ist für jeden Gast eine Wasserfläche von 4 Quadratmetern eingerechnet.

Weniger Gäste, grösserer Aufwand
«Die Zahl der Gäste ist tiefer als normalerweise und der Aufwand grösser. Das verschlechtert die Wirtschaftlichkeit. Wir müssen wohl zufrieden sein, wenn wir in den Sommermonaten eine rote Null schreiben können», sagt Malinowski. Er und sein Team freuen sich aber, bald wieder Besucher empfangen zu können. Denn die vergangenen Monate waren einschneidend. Seit Mitte März, also seit rund drei Monate, musste das «Sole uno» geschlossen bleiben. Dadurch fielen zwischen 100 000 und 120 000 Eintritte weg. Sven Malinowski beziffert die Umsatzeinbusse mit 2,5 bis 3 Millionen Franken. Ein Grossteil der Mitarbeiter war in Kurzarbeit. «Die verhängten Massnahmen waren aber sicher richtig und notwendig», betont der Betriebsleiter. Umso erleichterter ist er nun, dass es bald wieder losgeht.

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