Frick erhält Vitaparcours

Di, 26. Mai. 2020
Die Initiantinnen Katja Deiss und Judith Schmid freuen sich auf den Fricker Vitaparcours. Foto: Andrea Marti

Elternverein Frick arbeitet für Projekt mit Gemeinde und Vereinen zusammen

Auf Initiative des Elternvereins Frick soll im Gebiet Moos im Verlaufe des nächsten Jahres ein Vitaparcours entstehen. Entsprechende Pläne wurden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Forstamt ausgearbeitet. Momentan liegt das Baugesuch auf.

Andrea Marti

Vor rund einem Jahr kamen Katja Deiss und Judith Schmid vom Elternverein Frick auf die Idee, dass ein Vitaparcours ein tolles Projekt für Frick sein könnte (die NFZ berichtete). Inzwischen liegt das Baugesuch für den Vitaparcours mit 14 bis 15 Posten vor.

Der Vitaparcours soll im Gebiet Moos entstehen und gleich hinter den Parkplätzen beim alten Forsthaus beginnen. «Auf diese Weise», erklärt Katja Deiss, «können gleich die bereits existierenden Parkplätze genutzt werden. Ausserdem wird der Vitaparcours auch vom Bahnhof aus gut erreichbar sein.» Dass der Parcours gut erreichbar ist, ist den beiden Initiantinnen wichtig, denn «der Vitaparcours soll für Jung und Alt sein und für alle etwas bieten.»

Nähe zum Wald schaffen
Damit der Vitaparcours für alle etwas bietet, sind denn auch verschiedene Ideen angedacht: So sollen die Stationen neben der Ausdauer auch die Kraft, die Balance und die Beweglichkeit trainieren. «Der Vitaparcours soll die Gesundheit fördern», erklärt Katja Deiss. Für die Kinder soll der Parcours attraktiv werden, indem neben Erklärtafeln zu den Übungen auch Informationen zu Pf lanzen und Tieren des Waldes angebracht werden. «Wir wollen, dass die Parcours-Benützer den Wald besser kennenlernen und wir möchten ihnen die Natur wieder näherbringen.», betont Judith Schmid vom Elternverein. Mit der Nähe zum Wald, die ein Vitaparcours naturgemäss mit sich bringt, wollen Schmid und Deiss umsichtig umgehen: «Wir wollen, dass auf den Wald und die darin lebenden Tiere Rücksicht genommen wird.». Deshalb sollen für das Projekt auch keine Bäume abgeholzt werden: Sämtliche Posten werden so angelegt, dass die bestehenden Waldwege genutzt werden können.

Bau durch Forstteam
Gebaut werden soll der Parcours vom Forstteam der Gemeinde Frick, welches die Posten soweit wie möglich aus Holz bauen wird. Der Parcours soll in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen und regionalen Materialien entstehen. Dass deshalb das Projekt ein wenig teurer wird, kann Katja Deiss nicht ausschliessen. Dafür werde das Projekt, wie sie meint, ein «Projekt aus der Region und für die Region.» werden.

Wie hoch die Kosten für den Parcours ausfallen werden, ist noch nicht klar. Der Elternverein, der als gemeinnütziger Verein nicht genügend Mittel mitbringt, führt im Moment Gespräche mit anderen Vereinen, welche das Projekt allenfalls finanziell unterstützen. Die Gemeinde Frick wird ebenfalls einen Teil der Kosten tragen und nach dem Bau des Parcours den Unterhalt bestreiten. Ausserdem laufen mit dem Jurapark Aargau Gespräche über eine allfällige finanzielle Unterstützung. Ein genauer Finanzierungsplan wird momentan noch ausgearbeitet. Mit der weiteren Planung und der Vergabe von Aufträgen kann dann angefangen werden, wenn die Baugesuchsfrist abgelaufen ist. Werden in dieser Zeit keine Beschwerden eingereicht, soll der Parcours bereits nächsten Frühling eingeweiht werden können.

Das Baugesuch für den Vitaparcours liegt noch bis am 15. Juni in Frick auf.

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