Naherholungsgebiet macht sich bereit

Sa, 08. Feb. 2020
Die Zolltreppe bei der alten Holzbrücke verspricht schon heute ein beliebter Verweilort für die Bevölkerung zu werden. Foto: Susanne Hörth

Die Aufwertungsmassnahmen an der Steiner Rheinpromenade sind auf Kurs

Die Arbeiten bei der Zolltreppe, bei der Adlertreppe und den weiteren Themenbereichen des Steiner Rheinuferweges sind im Zeitplan. Mit Start der Badesaison sollte alles fertig sein.

Susanne Hörth

In unmittelbarer Umgebung der alten Holzbrücke in Stein wird zurzeit intensiv gebaut. Nicht nur bei den Gebäuden links und rechts der Brücke, sondern auch unterhalb. Die Gemeinde Stein investiert für die Aufwertung der Uferpromenade und damit dem Naherholungsgebiet quasi direkt vor der Haustüre 1,4 Millionen Franken (die NFZ berichtete). Rheinabwärts bis zur Adlerterrasse wird der Rheinweg in veschiedene Themen bereiche unterteilt. Damit Leute, die einfach etwas verweilen und geniessen möchten ebenso auf ihre Kosten kommen können wie Sportler und Naturbeobachter.

Seit Anfang Dezember des vergangenen Jahres die Bagger am Rheinufer aufgefahren sind, hat sich einiges getan. Schon gut erkennbar ist die Zolltreppe unterhalb der Holzbrücke. Sie besteht aus vorgefertigten Betonelementen, die ineinander verzahnt werden. «Wir sind im Plan», geht Bauamtsleiter Roland Gröflin auf den anvisierten Endtermin im Mai ein. «Aufgrund des tiefen Wasserstandes konnten wir an zwei Orten gleichzeitig arbeiten.» Neben der Zolltreppe ist auch die Adlertreppe weit vorangeschritten. Hier wurden keine Kunststeine, sondern Naturstufen verwendet, die sich der Umgebung besser anpassen. Sie bieten nach ihrer Fertigstellung eine Ein- und Ausstiegshilfe für Schwimmer.

Inzwischen, so der Bauamtsleiter, ist der Wasserstand um rund 1,70 Meter gestiegen. Gleich mehrere Stufen bei der Zolltreppe befinden sich deshalb unter Wasser. Gröflin ist froh, dass die kritischen Arbeiten im Wasser rechtzeitig beendet werden konnten. Und dadurch auch die Fische in ihrer Laichzeit nicht gestört werden. Das ist eine der zahlreichen Auflagen, mit welchen die Baubewilligung am Rheinufer verbunden sind. Für die Fische wurden zudem etwas weiter stromaufwärts Stämme und Baumstöcke in den Uferbereich verbaut. In den so entstandenen Buchten wird eine strömungsarme Kinderstube für Jungfische geboten.

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