Das «Wiehnachtsstädtli» funkelt

Di, 03. Dez. 2019

Wenn die beleuchteten Pferde des Feldschlösschen-Sechsspänners durch die dunkle Marktgasse traben und es dann auf einen Schlag hell wird im Städtli, dann feiert Rheinfelden «Weihnachtsfunkeln», und die Adventszeit ist eröffnet.

Janine Tschopp

Trotz Regen kamen am Freitagabend viele grosse und kleine Gäste, um den ganz speziellen Moment im Städtli zu erleben. Es ist dunkel. Von weither hört man, wie jemand auf seiner Trompete «Oh Tannenbaum» spielt. Man hört auch die Schritte der Pferde, und sieht wie die Lichter des festlich dekorierten Feldschlösschen-Sechsspänners immer näher kommen. Fackeln sind in der Dunkelheit ebenfalls zu erkennen. Und ganz plötzlich wird es hell. Die Lichter der grossen Nordmannstanne vor dem Rathaus sowie Hunderte weitere Lichtlein in der Rheinfelder Altstadt beginnen zu leuchten. Das Städtli, das vor einem Moment noch stockdunkel war, erleuchtet in hellem Glanz.

Erste Weihnachtsbeleuchtung 1959
Wie der Rheinfelder Stadtammann Franco Mazzi in seiner Rede erklärte, wurde im Städtli erstmals vor 60 Jahren eine Weihnachtsbeleuchtung montiert. Die festliche Eröffnung der Beleuchtung mit dem «Weihnachtsfunkeln» fand dieses Jahr zum 12. Mal statt. «Eigentlich ist der heutige Anlass im Jahreskalender der Stadt nicht mehr wegzudenken», sagte Mazzi. Er erwähnte auch das umfangreiche und schön gestaltete Rheinfelder Weihnachtsmagazin, welches heuer zum dritten Mal vorbereitet und verteilt wurde.

Das «Weihnachtsfunkeln» wird jeweils durch das Stadtmarketing, Rheinfelden Pro Altstadt und Tourismus Rheinfelden organisiert. Auch dieses Jahr wirkte der Gewerbeverein Rheinfelden mit einem grossen Fackelzug am Anlass mit. Die Stadtmusik Rheinfelden, unterstützt durch die Musikschule Unteres Fricktal, stimmte die Städtli-Besucherinnen und -Besucher mit fröhlichen Weihnachtsliedern auf die schönste Zeit im Jahr ein. Für das leibliche Wohl sorgten am Freitagabend neben den Restaurants im Städtli auch einige Essstände sowie das Weihnachts-Chalet auf dem Zähringerplatz. Um den Durst zu löschen, genossen die grossen Gäste ein Weihnachtsbier vom Sechsspänner und die kleinen einen Punsch. Die Läden im «Weihnachtsstädtli» blieben bis um 20 Uhr geöffnet.

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