«Keine fremden Richter, die die Schweiz zwingen wollen»

Mi, 11. Sep. 2019
«Ich singe im Bernerchörli Frick mit. Ich singe gerne, ich liebe die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und ich trage gerne meine Gotthelf-Tracht», sagt EDU-Nationalratskandidatin Cornelia Strebel. Foto: zVg

Cornelia Strebel ist es wichtig, dass das regionale Gewerbe unterstützt wird. Die Gipf-Oberfrickerin kandidiert bei den Nationalratswahlen für die EDU.

Susanne Hörth

NFZ: Warum kandidieren Sie für den Nationalrat?
Cornelia Strebel:
Ich kandidiere, weil jede Stimme für meine Partei zählt.

Wie wollen Sie sich für die Region einsetzen?
Es ist wichtig, dass wir die Firmen unserer Region unterstützen. Vor allem auch unsere Landwirtschaft. Es sollte nicht sein, dass wir Produkte aus der EU und der übrigen Welt kaufen, die nicht ökologisch und tierfreundlich erzeugt werden und nicht unseren Bestimmungen entsprechen.

Was halten Sie vom Rahmenabkommen Schweiz-EU?
Keine fremden Richter, die die Schweiz zwingen wollen, Beschlüsse der EU zu übernehmen. Wir lassen uns von der EU nicht drohen.

Braucht die Schweiz Kampfjets?
Ja. Da leider die Welt nicht mit christlichen Werten funktioniert, brauchen wir eine Armee, die sich glaubwürdig verteidigen kann.

Der menschengemachte Klimawandel ist ein viel diskutiertes Thema.
Sollen das Autofahren und das Fliegen teurer werden?

Der Klimawandel ist sicher auch menschengemacht, aber natürliche Klimaerwärmungen gab es schon immer und wird es auch immer mehr geben. Vulkanausbrüche und Wasserdampf durch starke Sonneneinstrahlung sind nicht ausser Acht zu lassen. Autofahren und Fliegen teurer machen lehne ich ab. Jeder kann bei sich selber anfangen, eventuell mehr ÖV zu benutzen.

Sind Sie für eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters?
Das wird wohl in Zukunft nicht zu vermeiden sein. Aber es gibt Menschen, die würden gerne noch länger arbeiten und andere, die können ihrer schweren Arbeit nicht noch länger nachgehen. Deshalb flexible Lösungen.

Was ist für Sie persönlich sehr wichtig für einen guten Zusammenhalt im Dorf?
Das wir uns mit Freundlichkeit, Anstand und Respekt begegnen.

Was wollten Sie den Fricktalern schon immer mal sagen?
Paradies auf Erden mit acht Buchstaben: Fricktal! Do bini deheim und do gfauts mir!

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