Swisslos-Neubau bekommt eine öffentliche Solaranlage

Do, 29. Aug. 2019
Grosse Baustelle: Auf rund 5000 Quadratmetern entsteht das neue Logistikzentrum der Swisslos. Foto: zVg

Es gibt bereits erste Interessenten

Die Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum der Swisslos im Osten von Rheinfelden haben begonnen. Die AEW Energie will auf dem Dach eine grosse Gemeinschafts-Solaranlage realisieren.

Valentin Zumsteg

«Läuft alles nach Plan, dann gehen wir davon aus, dass wir Mitte Oktober 2020 das neue Logistikzentrum beziehen können», erklärt Willy Mesmer, Sprecher der «Swisslos Interkantonale Landeslotterie». Die Bauarbeiten haben bereits Anfang August begonnen. Auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern entsteht an der Chleigrütstrasse, im Osten von Rheinfelden, ein neues Logistikzentrum. Der Neubau von Swisslos soll das bestehende Lager in Reinach (BL) ersetzen (die NFZ berichtete). Gegen das Bauprojekt gab es ursprünglich zwei Einsprachen. «Eine wurde zurückgezogen, der zweiten Einsprache fehlte die Berechtigung», sagt Willy Mesmer. Die Baubewilligung liegt seit dem 1. Juli definitiv vor.

830 Module geplant
Der Neubau ist auch für die AEW Energie AG interessant. Sie will auf dem Dach eine zweite Gemeinschafts-Solaranlage in Rheinfelden realisieren. «Die Arbeiten mit dem Planungsbüro wie auch dem Architekten sind am Laufen. Das definitive Modullayout für die Solarpanels liegt vor und auch mit der Stadt Rheinfelden und der Energiekommission sind die Projektzuständigen im Austausch», erklärt Valerie Schwere von der AEW Energie AG. Das Baugesuch für die Solaranlage soll in den nächsten Wochen eingereicht werden.

Die AEW Energie AG hat bereits auf dem Dach des Feuerwehrmagazins eine öffentliche Solaranlage realisiert, die im Frühling eingeweiht werden konnte. Die dortige Anlage umfasst 600 Module und eine installierte Leistung von 179 Kilowatt peak. Die neue Anlage im Chleigrüt soll deutlich grösser werden. Geplant sind 830 Module und eine Leistung von zirka 260 Kilowatt peak. Die Bevölkerung kann sich wieder an der Anlage beteiligen. «Der genaue Preis je Panel ist noch nicht fix festgelegt. Er wird aber im ähnlichen Rahmen sein wie jener beim Feuerwehrmagazin in Rheinfelden», schildert Schwere.

Keine Mindestanzahl
Die Anlage auf dem Feuerwehrmagazin wurde erst realisiert, als mindestens 75 Prozent der Module verkauft waren. Bei der geplanten neuen Anlage gibt es diese Hürde nicht. «Beim Logistikzentrum handelt es sich um einen Neubau mit einem begrünten Dach. Die Installation der Photovoltaik-Anlage erfolgt direkt mit der Begrünung des Daches. Eine nachträgliche Installation wäre ökonomisch nicht sinnvoll. Wir gehen davon aus, dass wir genügend Interessenten finden werden», sagt Schwere.

Die erste Anlage war jedenfalls ein Erfolg. Nicht nur konnten alle Module verkauft werden, über 30 Personen haben sich zudem auf eine Warteliste setzen lassen. Deswegen rechnet die AEW Energie AG damit, dass es bereits jetzt Interessenten für rund 90 Module gibt. Im Idealfall soll die neue Anlage im Frühling 2020 in Betrieb genommen werden.

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