Bike-Team Fricktal geht in die dritte Saison

Di, 05. Mär. 2019
Jan Huber (Sulz), Lea Huber (Sulz), Noelle Rüetschi (Gipf-Oberfrick), Miro Leubin (Schupfart) und Tim Brutschi (Kaisten) bilden das junge Fricktaler Bike-Team (von links). Fotos: August Widmer

Das in Sulz beheimatete Bike-Team Fricktal geht bereits in die dritte Saison. Dies überrascht deshalb, weil die fünf das Team bildende Radsportlerinnen und Radsportler erst 14 und 15 Jahre alt sind.

August Widmer

Den in drei Wochen mit dem Bike-Rennen von Wittnau erfolgenden Saisonstart nahmen die Leiter des Biketeams Fricktal zum Anlass, um das Team im Kirchgemeindehaus Sulz den Freunden, Familienangehörigen, Sponsoren und Gönnern näher zu bringen. Das «Remax-Biketeam», wie die Equipe nach ihrem Hauptsponsor heisst, ist eine junge Mannschaft. Sie wird aus fünf Jugendlichen gebildet. Noelle Rüetschi (Gipf-Oberfrick), Lea Huber (Sulz) und Tim Brutschi (Kaisten) haben alle Jahrgang 2004 und starten in dieser Saison in der Kategorie «U-17». Rüetschi und Huber haben bereits den Sprung in die Nachwuchs-Nationalmannschaft ihres Jahrganges geschafft. Jan Huber (Sulz) und Miro Leubin (Schupfart) haben beide Jahrgang 2005 und starten in der Kategorie «U-15».All diesen jungen Radsportlerinnen und Radsportlern eigen ist, dass sie mit Eifer bei der Sache sind. So haben sie in diesem Jahr bereits insgesamt 4800 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und hoffen, so für die bevorstehende Wettkampf-Saison gerüstet zu sein.

An den fünf Läufen des Fricktaler Cups, den acht Rennen des Argovia-Cups und den acht Rennen des Swiss Bike-Cups wollen sie ihr im Training erworbenes Können unter Beweis stellen. «Die jungen Mädchen und Burschen haben alle sportliche Ziele. Wichtig ist allerdings auch, dass sie lernen, sich im Gelände und im Strassenverkehr korrekt zu verhalten. Das dient ihnen auch», erwähnte Urs Huber (Sulz), als einer der vier Trainer des Teams, dass mehr als nur der rennmässige Wettkampf gefördert werden soll.

Gerne ein paar mehr
Gerne hätte das Fricktaler Biketeam zwei bis drei weitere Fahrerinnen und Fahrer ins Team aufgenommen. «Wir wollen zwar keine Riesenmannschaft werden. Im Wintertraining kamen andere Fahrer. Die hätten auch der Mannschaft gut getan», wusste Theo Obrist (Sulz), ein langjähriger Fachmann in Sachen Radsport, zu berichten. «Bei den meisten von ihnen, die ins Wintertraining kamen, steht jedoch der Strassenrennsport im Vordergrund. Deshalb kamen sie nicht in unser Team».

Wie Vorführungen an der Teampräsentation zeigte, geht es im Bikesport nämlich nicht nur um Ausdauer, sondern auch um technisches Können. Sprünge, Bergauffahrten über Hindernisse, Fahrten im Gelände und auf schmalem Untergrund sind wichtig. Das lernt man am besten, wenn man jung ist. Mountain-Bike und Strassenrennsport unter einen Hut zu bringen ist deshalb schwierig.

Im April reist das Biketeam Fricktal erstmals in ein gemeinsames Trainingslager in die Toskana. Dieses Trainingslager wird das junge Team zusammenschweissen. Es wird auch dazu beitragen, dass gute und erfolgreiche Bikerinnen und Biker schon bald, in den unteren Kategorien sicher schon in der Saison 2019, aus dem bisher von den Strassenradsportlern dominierten Fricktal kommen werden.

 

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