Ein Haus für den Dino und seine Freunde

Sa, 22. Dez. 2018

Ein grosses Saurier-Haus in Frick, das die Geschichte der einstigen Bewohner der Region erzählt und auch spannende Dino-Abenteuer zulässt, wäre nicht nur für Frick, sondern das ganze Fricktal eine Touristenattraktion.

Susanne Hörth

Lange bevor ein Mensch seinen Fuss in das heutige Frick gesetzt hat, gehörte die Gegend den Sauriern. Die Urzeittiere sind zwar längst ausgestorben, doch über all die Millionen Jahre hinweg haben sie hier ihre Spuren hinterlassen. Und das in Form von zum Teil meterhohen Skeletten. Regelmässig werden in der Tongrube gut erhaltene Knochenfunde freigelegt und fachmännisch präpariert. Die Fachwelt ist begeistert, Laien und Saurier-Freunde ebenso. Frick hat sich auf dem internationalen Paläontologen-Parkett längst einen festen Platz gesichert.

Dass Dinosaurier – vom liebenswerten Vegetarier Langhals bis zum bösen Fleischfresser T-Rex – Gross und Klein gleichermassen zu faszinieren vermögen, wissen wir nicht erst seit dem Kinohit «Jurassic Parc». Zur Faszination trägt auch das Wissen bei, dass es die Riesen tatsächlich einmal gegeben hat. Im Gegensatz zu Mythen wie etwa dem Nessie im schottischen Loch Ness oder dem Schneemenschen Yeti in den Bergen Himalajas sind die Saurier belegbar. Durch ihre Knochenfunde bleiben sie gegenwärtig.

In Frick mit Dino unterwegs
Wenn es sie in lebendiger Form zwar nicht mehr gibt, so trifft man in Frick gleichwohl in verschiedenster Form auf die Dinos. Etwa beim Kreisel beim A3-Center. Hier befindet sich ein riesiger, eiserner Langhals. Im Dorf werden zahlreiche Metall-Abfalleimer von Dinos gehalten. Ausruhen ist auf individuell gestalteten Dino-Bänkli möglich und wer zum Primarschulhaus möchte, kann einfach den Saurier-Fussabdrucken folgen. Diese führen ebenfalls zum Saurier-Museum, welches im Untergeschoss des Schulhauses beheimatet ist.

Eine eigene Welt tut sich da dem Besucher auf. Das Publikum wird auf eine Zeitreise zurück in die Urzeit genommen. Eine noch viel grössere Abenteuerreise an noch viel mehr Saurierskeletten und steinernen Zeitzeugen vorbei wäre möglich, wenn das Museum weiträumiger, sprich deutlich grösser als heute wäre. Ein Neubau an zentraler Stelle im Dorf drängt sich doch schier auf. Oder nicht? Die vielen Eindrücke könnten man dann im schönen Saurier-Café auf sich wirken lassen. Ein solches Saurier-Haus wäre auch eine Touristenattraktion, nicht nur für Frick, sondern für das ganze Fricktal. Also legen wir alle je ein Zehnernötli in ein Kässeli. Wenn jeder Fricktaler mitmacht, kann aus einem Traum doch schon bald einmal Wirklichkeit werden. In diesem Sinne, allen eine wunderschöne Weihnachten, einen guten Start ins neue Jahr. Und: «Wir sehen uns an der Eröffnung im neuen Saurierhaus!»

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