Polizist Sebastian Schmid als Verkehrserzieher im Kindergarten
Mit dem neuen Schuljahr sind auch viele Kindergartenkinder neu unterwegs, neben und auf den Strassen. Die NFZ begleitete Polizist Sebastian Schmid in den Kindergarten Kaisten.
Regula Laux
«Achtung Schulweg – ...
Polizist Sebastian Schmid als Verkehrserzieher im Kindergarten
Mit dem neuen Schuljahr sind auch viele Kindergartenkinder neu unterwegs, neben und auf den Strassen. Die NFZ begleitete Polizist Sebastian Schmid in den Kindergarten Kaisten.
Regula Laux
«Achtung Schulweg – Tempo Anpassen – Luege, Brämse, Halte», so oder ähnlich wird überall an den Strassenrändern aufmerksam gemacht auf die neuen, kleinen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Mit ihren orangen Leuchtbändeln und -westen fallen sie schon von weitem auf, die kleinen und grösseren Kindergartenkinder, auf die besondere Rücksicht genommen werden muss.
Echter Polizist in echter Uniform
Auf der einen Seite müssen die Lenkerinnen und Lenker – neben den Autofahrern sind da die Biker und Trottinett-Fahrenden durchaus auch gemeint – Rücksicht auf den Nachwuchs nehmen, andererseits sollten die Kindergärtler aber auch die Grundregeln im Strassenverkehr kennen, um so die Gefahren besser einschätzen zu können. Und wer könnte den Kleinen besser vermitteln, wie sie sich im Strassenverkehr verhalten sollen, als Sebastian Schmid, ein echter Polizist in einer echten Polizei-Uniform?
Die Kaister Kindergartenkinder waren jedenfalls sehr aufmerksam, als Sebastian Schmid, bei der Polizei Oberes Fricktal als Leiter Prävention tätig, sie im Kindergarten besuchte. Zunächst erklärte er mithilfe von kleinen Figuren und Spielzeugautos, auf was es ankommt im Verkehr – hier ganz besonders beim Überqueren der Strasse auf dem Zebrastreifen. Die Kleinen brachten sich rege ein, beantworteten die Fragen des Polizisten und erzählten von ihren persönlichen Erlebnissen.
Nach «Trockenübungen» auf die Strasse
Nach den «Trockenübungen» im Kindergarten ging es raus auf die Strasse. Hier überquerten die Kleinen zunächst zu zweit die Strasse, dann zurück ganz allein: Links und Rechts schauen, bis zur Mitte der Strasse gehen, wieder Rechts und Links schauen und weitergehen. Besonders wichtig war Schmid die Information an die Kinder, dass sie erst einen Fuss auf die Strasse setzen, wenn die Räder des herannahenden Autos stillstehen. Gleich zwei Autofahrer verlangsamten zwar ihr Tempo, sie liessen ihr Auto aber Richtung Zebrastreifen ausrollen, was die wartenden Kinder sichtlich irritierte. Also sei er hier nochmal wiederholt, der seit Jahren bekannte Spruch der Sensibilisierungskampagne von Polizei, Touring-Club Schweiz und der Beratungsstelle für Unfallverhütung: «Rad steht, Kind geht!»