Seit Kurzem sind die Wittnauer-Radler in Trikots und Hosen mit neuem Design unterwegs. Das Tenu ist jetzt etwas moderner und einfacher sauber zu halten.
August Widmer
«Wir haben zwar die bisherigen Farben grösstenteils ins neue Design übernommen. Aber die Trikots und Rennhosen ...
Seit Kurzem sind die Wittnauer-Radler in Trikots und Hosen mit neuem Design unterwegs. Das Tenu ist jetzt etwas moderner und einfacher sauber zu halten.
August Widmer
«Wir haben zwar die bisherigen Farben grösstenteils ins neue Design übernommen. Aber die Trikots und Rennhosen kommen nun etwas moderner daher», erklärt der dem vierköpfigen Vereinsvorstand angehörende Iwan Hasler. Was auffällt: Im Gegensatz zu den früheren Leibchen: Im neuen Outfit gibt es keine weisse Farbe mehr. «Wir haben nichts gegen weiss. Darauf haben wir verzichtet, weil einige unserer Aktiven auch an Mountain-Bike-Rennen unterwegs waren. Herrschte dort schlechtes Wetter, war das Weiss in den Trikots fast nicht mehr sauber zu bringen». begründet Hasler den Verzicht auf die weisse Farbe. Hasler selber ist vor allem im Duathlon unterwegs. Beim dortigen Laufen und Radfahren ist andere Bekleidung gefragt. Hasler freut sich gleichwohl über die neue Bekleidung der Wittnauer Radsportler: «Sie kommen nun in einem modernen Design daher».
Verzicht auf Reklame
Bewusst wurde auf Reklame auf den Trikots verzichtet. Nebst der Herstellerfirma prangt auf der Vorderseite diskret einzig noch die Vereinsbezeichnung «RMC Wittnau» auf dem Trikot. Auf der Rückseite von Trikot und Hosen steht dann etwas grösser der Vereinsname. «Wir wollten mit unserer Bekleidung bewusst keine Reklamesäulen sein. Nebst dem, dass allzu viele Aufschriften auf einem Trikot gar nicht zu lesen sind, ist es ja auch so, dass man Aufschriften, auch eine Vereinsbezeichnung, von hinten besser lesen kann als von vorne», begründet Iwan Hasler die Zurückhaltung bei der Beschriftung. Da Radfahrer meistens etwas vornübergebeugt sind, ist diese Einschätzung goldrichtig. Denn nicht an der Aufschrift, sondern an den Farben soll man die Wittnauer erkennen: Die Trikots sind in den Farben rot-blau und die Hosen in dem bei den Radsportlern üblichen Schwarz gehalten. Schwarze Hosen sind zudem im Trend: Bei der Tour de France fielen die Hosen von Gesamtsieger Pogacar erst auf und kamen ins Gespräch, als er die gelben Leaderhosen gegen die schwarzen gewechselt hatte.
Nachwuchs im bisherigen Outfit
Ganz verschwinden wird die bisherige Vereinsbekleidung des RMC Wittnau nicht. Der Radsport-Nachwuchs wird weiterhin in den bisherigen Farben unterwegs sein. «Wir haben von der bisherigen Vereinsbekleidung noch etliche Kindergrössen. Da wollten wir keine neuen anschaffen, umso mehr, als die Kindergrössen schnell wechseln. Die bisherige Kinderbekleidung wird vom Nachwuchs weiterhin getragen», erklärt Iwan Hasler.