«Nid ganz hundert»: erfolgreiche Premiere des Theatervereins Zeiningen
Am vergangenen Freitag spielte der Theaterverein Zeiningen die Premiere der Komödie «Nid ganz hundert». Das lustige und unterhaltsame Stück kam beim Publikum sehr gut an.
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«Nid ganz hundert»: erfolgreiche Premiere des Theatervereins Zeiningen
Am vergangenen Freitag spielte der Theaterverein Zeiningen die Premiere der Komödie «Nid ganz hundert». Das lustige und unterhaltsame Stück kam beim Publikum sehr gut an.
Janine Tschopp
Agnes Adolon (Rita Freiermuth) landet aufgrund ihrer Sexsucht in einer betreuten Wohngruppe in der «Psychiatrie Stutz». Sie fühlt sich wohl mit den Kolleginnen und Kollegen, welche aus verschiedenen Gründen und oftmals auch nicht freiwillig in dieser speziellen Einrichtung leben. Da ist zum Beispiel Hans (Beat Senger), der in der Psychiatrie seine Zwangsneurose behandeln lässt. Oder Willi (Domenico Lombardi), der versucht, seine Soziophobie in den Griff zu kriegen. Die bekannte Malerin Désirée Doldas (Sandra De Minico) leidet an manisch-depressiven Phasen und Rosa (Sandra Schweizer) ist aufgrund ihrer unglaublich grossen Leidenschaft für den Countrystar Harri (Andrin Hug) in der Psychiatrie gelandet.
Der kurzfristig angekündigte Besuch der Mutter
Da Agnes Adolon aus einer reichen Hoteldynastie stammt und viel Geld in ihre gute Erziehung investiert wurde, hat sie ihrer Mutter (Renate Erni) verheimlicht, dass sie in einer betreuten Psychiatrie-Wohngruppe lebt. Sie hat sie im Glauben gelassen, in einer schicken Villa in einem noblen Viertel zu residieren. Entsprechend hektisch wird es, als die Mutter überraschend zu Besuch kommt, und Agnes’ Mitbewohnerinnen und Mitbewohner gezw ungen werden, plötzlich in andere Rollen zu schlüpfen. Als das grosse Verwechslungsspiel losgeht, wird es sogar für die Psychiaterin Dr. Dr. Elsa Schanz (Michaela Senger) gefährlich.
Publikum spendet Szenenapplaus
Das lustige, unterhaltsame Stück kam beim Premierenpublikum am Freitagabend sehr gut an. Belohnt wurden die Schauspielerinnen und Schauspieler, welche ihre Rollen alle sehr überzeugend spielten, mit vielen Lachern und immer wieder mit Szenenapplaus. Es schien dem Ensemble viel Spass zu machen, in ihre Rollen zu schlüpfen und die verschiedenen Charaktere mit all ihren Facetten voller Überzeugung zu verkörpern.
Zufrieden war nicht nur das Publikum, sondern auch der Regisseur, Daniel Kaiser. Er lobte seine Spielerinnen und Spieler nach der Premiere im Gespräch mit der NFZ und meinte zudem: «Es ist eine lustige Truppe.» Seit September absolvierte das Ensemble, das aus drei Personen mehr besteht als im Vorjahr, zahlreiche Proben und sei dabei «richtig zusammengewachsen».
Wer das aktuelle Stück der Zeininger Theaterleute verpasst hat, kann dies am kommenden Wochenende nachholen.
Der Theaterverein Zeiningen spielt «Nid ganz hundert» noch am 30. und 31. Januar, jeweils um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Mitteldorf. Es sind noch wenige Tickets verfügbar. Tickets und weitere Informationen online unter www.theaterzeiningen.ch