In den Nachbargemeinden ringsherum laufen die Brunnen nach wie vor. In Zeiningen stehen diese seit Juni still. Und nun, nach deutschem Muster, München lässt grüssen, ein Bewässerungsverbot zu einer Zeit, wo das Ende der Trockenheit absehbar ist. Goht’s no? Es kann ja ...
In den Nachbargemeinden ringsherum laufen die Brunnen nach wie vor. In Zeiningen stehen diese seit Juni still. Und nun, nach deutschem Muster, München lässt grüssen, ein Bewässerungsverbot zu einer Zeit, wo das Ende der Trockenheit absehbar ist. Goht’s no? Es kann ja wohl nicht am Wassermangel liegen, sondern eher daran, dass Zeiningen vor etwa 100 Jahren seine beste Quelle an Möhlin verkauft hat. Darum muss man halt bei Trockenheit Wasser von Möhlin zukaufen. Haben wir zu wenig Geld dafür oder macht man da einen auf Mangelwirtschaft à la Germany? Nun hat man also anscheinend für 2500 Einwohner zu wenig Wasser und gleichzeitig will man unser Dorf noch auf 3000 Einwohner vergrössern. Gilt dann das Bewässerungsverbot das ganze Jahr? Und wieso ist denn der Rasen des Fussballplatzes noch so grün? Wurde da doch eine unterirdische Bewässerungsanlage verbaut, dass man nicht sieht, wenn bewässert wird? Zum Glück hat die Stimmbevölkerung die Gemeinde dazu gezwungen, bei der MZH Aenermatt eine Regenwassernutzung zu installieren. Fragen über Fragen. Seldwyla lässt grüssen.
THOMAS BÖRLIN, ZEININGEN