Zum Leserbrief von Markus Kunz in der NFZ vom 9.10.2026, «Viel warme Luft im Grossen Rat»
Herr Kunz hat recht mit seiner Meinung. Der letzte Satz in der Zeitung von Herrn Kunz stimmt 100 Prozent. Ich arbeitete früher in einem Tierheim. Jeden Tag, ...
Zum Leserbrief von Markus Kunz in der NFZ vom 9.10.2026, «Viel warme Luft im Grossen Rat»
Herr Kunz hat recht mit seiner Meinung. Der letzte Satz in der Zeitung von Herrn Kunz stimmt 100 Prozent. Ich arbeitete früher in einem Tierheim. Jeden Tag, wo ich arbeiten ging, war die Freude der Tiere zu spüren. Die schauen nicht nach Reichtum und Bluff des Menschen, sondern sind mit allen gleich. Was würden blinde Menschen ohne Blindenhunde tun? Was würde sich bei einem Bergunfall ohne Suchhund abspielen? Oder was würden die Polizisten ohne Drogenhund machen? Ein Hund ist bedingungslos, stellt keine Ansprüche wie Menschen. Nur Achtung und Liebe. Zudem gibt es bei kleinen wie grossen Hunden keine bösen Tiere. Der Mensch, der hinter der Leine geht, ist verantwortlich, was am Ende der Leine passiert. Ein richtig erzogener Hund ersetzt in der Regel den Psychiater. Ich selber hatte vier Hunde und keiner war böse. Kein anderes Wesen begleitet einen Menschen so liebevoll wie ein Hund. Sie bleiben treu bis zum Ende. Man sieht immer mehr Männer mit Hund. Bei einem Spaziergang kam ich ins Gespräch mit einem Mann mit Hund. Ich fragte ihn, warum er einen Hund habe, er meinte, der Hund sei ehrlich, aber der Mensch nicht. Menschen, die keine Tiere lieben, lieben auch keine Menschen. Ein richtiger Christ weiss, warum Gott uns die Tiere schenkte. Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz. Zudem gäbe es andere Sachen zu behandeln, als Rassenhunde und ähnliche Themen zu wälzen.
ALICE MÜLLER, MUMPF