Wie bekannt, hat die Baubehörde der Stadt Rheinfelden eine Baubewilligung erteilt, die viele Fragen aufwirft und für den Bürger nicht nachvollziehbar und unverständlich ist. Was sich jedoch die Tierstein AG jetzt erlaubt hat, zeigt offen, wie ernst sie die Auflagen zu diesem ...
Wie bekannt, hat die Baubehörde der Stadt Rheinfelden eine Baubewilligung erteilt, die viele Fragen aufwirft und für den Bürger nicht nachvollziehbar und unverständlich ist. Was sich jedoch die Tierstein AG jetzt erlaubt hat, zeigt offen, wie ernst sie die Auflagen zu diesem Baubewilligungsverfahren nimmt und dass sie unsere Baubehörde ins Leere laufen lässt. Als ich am Montagmorgen durch den Gottesackerweg ging, stellte ich einen regen Lastwagenverkehr zum fraglichen Ort fest. Die Bagger waren am Abbrechen, bzw. Rückbau des Parkplatzes. Wie meine Recherchen ergaben, war kein Verkehrskonzept bei der Baubehörde eingereicht, geschweige behandelt oder genehmigt worden.
Die UBS wurde am vorhergehenden Donnerstag informiert, dass ab Montag die Parkplätze nicht mehr zur Verfügung stehen, da mit dem Rückbau, bzw. dem Aushub begonnen werde. Die städtische Baubehörde wusste auf Rückfrage von nichts und es waren auch keine verantwortlichen Baubehördenmitglieder vor Ort. Chaotisch, was da abging und erst nach mehrmaligen Vorsprachen von Anwohnern auf dem Bauamt wurde der weitere Rückbau gestoppt. Ob ein Baustopp erlassen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.
Rahmenbedingungen wie Lage, Gestaltung, Erschliessung sollten Grundlagen sein für die Erteilung der Baubewilligung. Auch müsste eine Bauplatzinstallation eingereicht und bewilligt werden, was meines Wissens nicht erfolgte.
Ich erwarte, dass eine Baubewilligung nicht faktisch vorgezogen wird und dass das Verfahren rechtlich korrekt abläuft. Eine Baubewilligung sollte erst erteilt werden, wenn die erforderlichen Grundlagen vorliegen und sämtliche relevanten Fragen gesamthaft beurteilt werden können.
Aufgrund dieses unrechtsmässigen Vorgehens der Tierstein AG zeigt sich, wie diese Firma versucht, ihre Interessen durchzudrücken und ich bin sehr gespannt, wie die Baubewilligungsbehörde auf dieses Vorgehen reagiert, bzw. ob sie den Mut hat, dieses Vorgehen mit der nötigen Härte zu beantworten.
HANSRUEDI MEIER, ORTSBÜRGER VON RHEINFELDEN