Als Kunst kann man kaum etwas betiteln, was bereits seit Jahrzehnten als baulicher Schutz, aber grässlich unnatürlich in den Meeren aufeinander gestapelt seinen Dienst tut.
Die Jury ist vielleicht im Fricktal lokal angesiedelt, vielleicht aber auch nicht. Diesen ...
Als Kunst kann man kaum etwas betiteln, was bereits seit Jahrzehnten als baulicher Schutz, aber grässlich unnatürlich in den Meeren aufeinander gestapelt seinen Dienst tut.
Die Jury ist vielleicht im Fricktal lokal angesiedelt, vielleicht aber auch nicht. Diesen Betonklotz jeden Tag ansehen zu müssen, regt in mir auf jeden Fall jetzt schon eine tägliche Welle von Unverständnis für einen solchen Entscheid. Überall will man Betonflächen zurück zu natürlich, begrünten und klimatisch kühlenden Flächen führen. Nur hier soll genau das Umgekehrte geschehen. Es gäbe sicher für die Saline genügend wertschätzende Möglichkeiten, einem begrünten Kreisel als weiteres Naturschutzprojekt, wie auf ihrer Webseite beschrieben, zur Biodiversitätsförderung zu verhelfen. So würde ich die Wertschätzung auch willkommen heissen.
Für die Saline ein natürlicher und sicher auch mit geringerem finanziellem Aufwand begehbarer Kreiselweg.
RENÉ WIEDERKEHR, MÖHLIN