Die Wallbacherin Irina Lützelschwab wurde Zweite beim Gravel Adventure in Polen.
Nach dem Sieg auf der Strasse im Aargau bestritt sie am vergangenen Wochenende das Gran Fondo Adventure Gravel-Rennen über 120 km (2300 Höhenmeter) in Polen. Und die Wallbacherin brillierte ...
Die Wallbacherin Irina Lützelschwab wurde Zweite beim Gravel Adventure in Polen.
Nach dem Sieg auf der Strasse im Aargau bestritt sie am vergangenen Wochenende das Gran Fondo Adventure Gravel-Rennen über 120 km (2300 Höhenmeter) in Polen. Und die Wallbacherin brillierte auch beim Gravel-Radsport, fuhr mit einer sehr guten Leistung auf den zweiten Podestplatz, was ihr die Qualifikation für die EM und WM sichert.
Dabei war das Rennen im Elitefeld überhaupt kein Selbstläufer. Nach dem Massenstart befand sich Irina Lützelschwab in einer Fünfer-Gruppe, welche sich nach 20 Kilometern bei der ersten technisch anspruchsvollen Abfahrt absetzen konnte. Das Quintett fuhr danach zusammen bis Kilometer 80. Im anschliessenden langen Anstieg konnte sich die Fricktalerin mit der späteren Siegerin Wendy Oosterwond (Niederlande) und einer weiteren Fahrerin absetzen.
Durch einen Defekt am Hinterrad der einen Konkurrentin verlor Irina den Kontakt zur Führenden und fuhr das Rennen (es waren nochmals 20 Kilometer) alleine zu Ende. Wegen des nassen Wetters der Vortage machte die Hinterradbremse nach einer Stunde Rennzeit schlapp. Die Ausdauerathletin musste mit der Vorderbremse auskommen, was viel Konzentration und Gefühl benötigte, aber in der Endabrechnung auch wertvolle Zeit kostete.
Vor diesem Hintergrund zeigt sich die für «Bullsbikes» fahrende Radsportlerin sehr glücklich mit dem zweiten Podestplatz vor Romy Kasper (Deutschland). (cs/)