Für Doris Frey war es der erste Neujahrsapéro als Gemeindepräsidentin von Herznach-Ueken, für die beiden neuen Gemeinderäte Fredy Rubin und Michael Buik der Einstand.
Simone Rufli
Gemeindepräsidentin Doris Frey gab gleich zu Beginn der Hoffnung ...
Für Doris Frey war es der erste Neujahrsapéro als Gemeindepräsidentin von Herznach-Ueken, für die beiden neuen Gemeinderäte Fredy Rubin und Michael Buik der Einstand.
Simone Rufli
Gemeindepräsidentin Doris Frey gab gleich zu Beginn der Hoffnung Ausdruck, die Menschen mögen ihr Glück im Kleinen finden: «Ich wünsche uns Zufriedenheit, die Fähigkeit zu schätzen, was wir haben, und die Kraft, Herausforderungen anzugehen.» Im Gedenken an die Opfer der Brand-Katastrophe von Crans-Montana bat sie um einen Moment der Stille. Dann war es an den Neuen im Gemeinderat, sich vorzustellen. Obwohl, unbekannt sind die beiden nicht.
Für Rubin das Bauen
Fredy Rubin ist in Herznach aufgewachsen und führte 23 Jahre lang ein Architekturbüro. Zuletzt war er bei der KSL Ingenieure AG angestellt. Für Fredy Rubin bringt das neue Jahr gleich zwei Veränderungen mit sich. Neben seinem neuen Amt als Gemeinderat von Herznach-Ueken tritt er am 1. Februar seine neue Stelle als Bauverwalter der Gemeinde Böztal an. «Das erste halbe Jahr wird sicher recht anspruchsvoll», meinte er denn auch im Gespräch mit der NFZ. Und mit Blick auf sein Ressort: «Ich weiss nicht, ob ich als Gemeinderat mit dem Ressort Bau alle beglücken kann, aber ich hoffe, möglichst viele.»
Für Buik die Finanzen
«Ich bin der Neue und komme jetzt öfter», meinte Michael Buik. Die Besucher am Neujahrsapéro lachten. Nach 32 Jahren, die er inzwischen mit Familie in Ueken lebt, ist auch Michael Buik nur in Bezug auf seinen Sitz im Gemeinderat neu. «Und jetzt erstmals auch politisch tätig», wie er nachschob. Der studierte Betriebsökonom übernimmt im Gemeinderat das Ressort Finanzen. Um sich auf sein neues Amt vorzubereiten, hat er im Dezember an der Fachhochschule in Windisch den allgemeinen Einführungskurs für Gemeinderatsmitglieder besucht und sich auch gleich für die Weiterbildung im Bereich Gemeindefinanzen angemeldet. Warum er als Betriebsökonom diese Weiterbildung besucht? «Gemeindefinanzen sind etwas ganz anderes, andere Konti, andere Begrifflichkeiten und nebenbei ist die Gelegenheit zur Vernetzung sehr wertvoll», so Michael Buik gegenüber der NFZ.
In der geselligen Runde auch dabei waren am Sonntag Robert Schmid, bis 31. Dezember Vizepräsident, und Stephan Gemmet, bis Ende 2025 Gemeindepräsident. Gemmet hatte mit Schaufel und Besen das Eis von der Treppe entfernt und dafür gesorgt, dass die Bevölkerung nach dem Rutsch ins neue Jahr nicht bereits am 4. Tag des Jahres erneut ins Rutschen kam.