Ruedi Berner mahnt in seinem Leserbrief vom 6. Oktober 2026 zu Recht an, dass bei der Rheinfelder Nutzungsplanrevision auch Klima und Verkehr in die Überlegungen einbezogen werden sollten. Nur glaube ich aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht, dass er beim Stadtrat oder der ...
Ruedi Berner mahnt in seinem Leserbrief vom 6. Oktober 2026 zu Recht an, dass bei der Rheinfelder Nutzungsplanrevision auch Klima und Verkehr in die Überlegungen einbezogen werden sollten. Nur glaube ich aufgrund der bisherigen Erfahrungen nicht, dass er beim Stadtrat oder der Bevölkerung viel Gehör finden wird. So haben verschiedene Stimmen im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die dann mit grossem Mehr bewilligte partielle Teilrevision der BNO für die «Neue Mitte» gemäss vorliegendem Gutachten zu einer Erwärmung von Bahnhofplatz und Altstadt führen könnte. Diesen Sommer durften wir nun lesen, dass der Bahnhofplatz und die Marktgasse schon jetzt die heissesten Plätze im ganzen Kanton Aargau waren. Vergeblich wurde auch gegen den mit grossem Mehr bewilligten Kletterpark eingewendet, dass er an dieser Stelle nicht optimal sei. Wie wir heute wissen, musste der Kletterpark schon kurz nach der Eröffnung wegen der Dürre wieder geschlossen werden. Wie der Kanton uns Rheinfelder nun aufgeklärt hat, ist der dortige Wald wegen des kiesigen Untergrundes grundsätzlich stark gefährdet. Auch der Knorz mit der höheren Verdichtung und Erlass von Mehrwertabgabe (Subvention) für billigeren Wohnraum überzeugt wenig. Zumal der Wohnraum in Rheinfelden schon heute billiger ist als beispielsweise in Möhlin. Letzteres sollte vielleicht grundsätzlich zu denken geben. Man ahnt es wohl bereits. Ich bin gleich wie Ruedi Berner wenig begeistert von der Vorlage.
MARKUS TROTTMANN, RHEINFELDEN