Hypozinsen günstig, teilweise aber höhere Margen
Nach einem kurzen Zinsanstieg im Mai hat sich die Situation schon wieder entspannt, und die Zinsen sind auf dem Ursprungsniveau zurück. Somit sind die Hypozinsen im langfristigen Vergleich nach wie vor sehr ...
Hypozinsen günstig, teilweise aber höhere Margen
Nach einem kurzen Zinsanstieg im Mai hat sich die Situation schon wieder entspannt, und die Zinsen sind auf dem Ursprungsniveau zurück. Somit sind die Hypozinsen im langfristigen Vergleich nach wie vor sehr günstig. Was man sieht, ist, dass viele Banken die Margen etwas erhöht haben. Gerade bei den Saron-Hypotheken, bei welchen ich früher Margen zwischen 0,6 und 0,8 % sehr oft gesehen habe, geht es nun eher bei 0,8 oder 0,9 % los.
Rekord-IPO’s mahnen zur Vorsicht
Der Börsengang von Space X hat alle bisherigen Börsengänge übertrumpft. Weitere riesige Kapitalaufnahmen via inital public offer (IPO) stehen vor allem im KI-Bereich vor der Türe. Die Bewertungen sind immens und ziehen bei vielen anderen Anlageklassen Geld ab. Das könnte mindestens teilweise die Rückgänge im Gold- und Silberbereich sowie bei Bitcoin erklären. Ob diese Firmen die fast astronomischen Bewertungen rechtfertigen können, kann ich nicht beurteilen. Da backe ich viel lieber kleinere Brötchen. Diese haben zwar fast immer viel weniger Phantasie, aber müssen auch nicht im gleichen Umfang extreme Erwartungen erfüllen.
Steuererklärung – Aufwand wird grösser
Dass mit einem neuen Programm am Anfang der Aufwand etwas grösser ist, bin ich gewohnt. Auch ist das kein Rundumschlag gegen das neue online-Tool des Aargaus. Ich stelle aber fest, dass einiges mehr gefragt wird und der Aufwand trotz nun mehrfacher, aktiver Übung immer noch grösser ist als vorher. Mit der in der Vergangenheit teilweise schon fast pingeligen Auslegung und Kontrolle, welche dann auch wieder eine Nachkontrolle des Steuerzahlers braucht, hat sich der Aufwand für viele Bürger, vor allem wenn sie Immobilien und Wertschriften besitzen, massiv erhöht. Die Individualbesteuerung wird den Gesamtaufwand nochmals erhöhen. Wo gibt es das noch? Man muss sehr viel dafür arbeiten, dass dann doch etliche Sachen noch geändert werden, und dafür zahlt man noch 20, 25 % des Nettoeinkommens… Da habe ich gerade wieder Sympathien für eine Steuererklärung auf einem Bierdeckel, wie sie früher mal vorgeschlagen wurde.
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