GV des Kirchenchors Hornussen
Kirchenchor-Präsidentin Helen Adler begrüsste die Mitglieder sowie den Gemeindeleiter Andreas Wieland und Charly Herzog von der Kirchenpflege zur GV. Nach 63 Jahren gab sie ihr Amt ab; ihre Nachfolge trat Martin Märke an.
Protokoll und ...
GV des Kirchenchors Hornussen
Kirchenchor-Präsidentin Helen Adler begrüsste die Mitglieder sowie den Gemeindeleiter Andreas Wieland und Charly Herzog von der Kirchenpflege zur GV. Nach 63 Jahren gab sie ihr Amt ab; ihre Nachfolge trat Martin Märke an.
Protokoll und Reisebericht wurden von der Aktuarin vorgelesen. Die Kassierin Hildegard Guthauser gab Einblick in die Jahresrechnung. Für den Dirigenten Tore Eketorp ist das Jahr 2026 ein kleines Jubiläum. Er ist seit 20 Jahren in der Schweiz und seit 15 Jahren Dirigent in Hornussen. Ein Höhepunkt im letzten Jahr war für ihn die «Lange Nacht der Kirchen». Zusammen mit dem Kirchenchor Zeihen und dem Cellini Consort wurde englische Musik aus Shakespeares Zeiten aufgeführt. Die Rhythmen waren teilweise kniff lig und die englische Sprache nicht leicht. Trotzdem entstand am Ende ein schönes Konzert.
Andreas Wieland ist seit zehn Jahren in der Pfarrei und seit 25 Jahren Seelsorger. Bei seiner Jubiläumsfeier erklangen gemeinsam mit dem Kirchenchor Zeihen schöne Lieder. Wohlverdient hat er jetzt mit 70 Jahren beschlossen, sein Amt niederzulegen. Beim Traktandum «Wahlen» wurden die Rechnungsrevisorinnen, die Notenkommission, die Kassierin und die Aktuarin wiedergewählt. Schweren Herzens wollte die Präsidentin Helen Adler nach 63 Jahren kürzertreten und ihr Amt weitergeben. Ein Ersatz wurde gesucht und gefunden. Martin Märke stellte sich als Präsident zur Wahl. Er wurde einstimmig und mit Applaus gewählt und nahm die Wahl an.
Hildegard Guthauser dankte Helen Adler für ihre 63 Jahre als Präsidentin, in denen sie sehr viel für den Chor organisiert und geleistet hat. Nach langer Überlegung hatte sie beschlossen, von ihrem Amt zurückzutreten. «Tja…, wo gibt es einen Menschen, der so lange einem Verein vorstand und den Jahresbericht 63mal in Versform(!) geschrieben hat? Eine aussergewöhnliche Leistung und kaum in Worte zu fassen. In dieser Zeit hat sie einiges erlebt. Seelsorger und Dirigenten sind gekommen und gegangen, aber Helen ist geblieben. Mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen hat sie den Chor durch Höhen und Tiefen begleitet, immer flexibel für alles, was auf die Sängerinnen und Sänger zukam. Der Chor war für sie ein Herzensprojekt», würdigte Hildegard Guthauser.
Helen Adler kann nun beruhigt kürzertreten, denn mit Martin Märke ist ein würdiger Nachfolger gefunden worden. (mgt)