Vor kurzem wurde mit beträchtlichem baulichem und sicher auch finanziellem Aufwand die Hermann-Keller-Strasse neugestaltet. Ein Kompliment an die Stadt, ich erachte es als «guten Wurf», und wenn dann im kommenden Frühjahr noch Bäume und Sträucher dazu kommen, ist ...
Vor kurzem wurde mit beträchtlichem baulichem und sicher auch finanziellem Aufwand die Hermann-Keller-Strasse neugestaltet. Ein Kompliment an die Stadt, ich erachte es als «guten Wurf», und wenn dann im kommenden Frühjahr noch Bäume und Sträucher dazu kommen, ist diese Neugestaltung bestens gelungen. Auch die beiden Brückengeländer über den Stadtbach passen sehr gut ins Landschaftsbild. Und nicht zu vergessen auch der schöne Park der Familie Habich entlang der Strasse.
Und doch bleibt bei allem ein – meiner Meinung nach – bedeutendes Manko bestehen: die Liegenschaft nordseits der Hermann-Keller-Strasse. In früheren Jahren ein stattliches Gebäude umgeben von Bäumen und Blumen. Kaum in Worte zu fassen, wie sich diese Liegenschaft heute zeigt: Umgeben von Abfallbergen, sperrigen Gegenständen, Schmutz. Völlig unverständlich, wie man Haus und Umgebung an einem so schönen Ort seit Jahren dahin rotten lässt. Als langjähriger Bewohner unserer schönen Stadt Rheinfelden wünsche ich mir sehnlichst, dass diese Liegenschaft wieder in Form gebracht wird und ins Bild an der Hermann-Keller-Strasse passt. Ich bin mir sicher, ein breiter Teil der Rheinfelder Bevölkerung teilt meine Auffassung und hat dieselbe Erwartungshaltung.
DANIEL VULLIAMY, RHEINFELDEN