Erneuter Wechsel in der Clubbeiz des FC Rheinfelden: Pinar und Cemil Dindar übernehmen das Lokal. Sie haben schon mal beim FC Rheinfelden gewirtet.
Valentin Zumsteg
Im neuen Clubhaus des FC Rheinfelden ist es seit der Eröffnung im März 2024 zu steten Wechseln ...
Erneuter Wechsel in der Clubbeiz des FC Rheinfelden: Pinar und Cemil Dindar übernehmen das Lokal. Sie haben schon mal beim FC Rheinfelden gewirtet.
Valentin Zumsteg
Im neuen Clubhaus des FC Rheinfelden ist es seit der Eröffnung im März 2024 zu steten Wechseln gekommen. Der erste Wirt blieb nur ein paar Monate, das zweite Wirtepaar nicht viel länger. Jetzt gibt es wieder einen Neuanfang: Pinar und Cemil Dindar übernehmen das Lokal und führen es unter dem Namen «FCR-Beizli» weiter. Damit kommt es zu einem Wiedersehen, denn die beiden haben bereits von 2020 bis 2023 das Beizli im alten Clubhaus geführt, zuvor hat Pinar Dindar während rund eines Jahres im Restaurant «Propstei» in Laufenburg gewirtet.
«Wir kennen die Leute und das Umfeld»
«Wir wollten damals eigentlich beim FC Rheinfelden nicht aufhören, doch die Corona-Zeit war ein Rückschlag», erklärt Cemil Dindar. Umso mehr freut sich das Ehepaar, das mit seinen Söhnen in Liestal lebt, wieder nach Rheinfelden zurückzukehren. «Wir sind von den Verantwortlichen sehr nett empfangen worden. Es fühlt sich an wie ein Nachhausekommen. Wir kennen die Leute und das Umfeld», erklärt Cemil Dindar. Zusammen mit seiner Frau will er in der Clubbeiz für gute Stimmung sorgen, so wie sie das bereits früher im alten Clubhaus getan haben. Die Fussballerinnen und Fussballer, aber auch die anderen Gäste sollen sich wohl und willkommen fühlen, betont Cemil Dindar. Beim Essen setzen sie auf Pasta und Salat, aber natürlich gibt es auch Hotdogs, Chicken Nuggets und Fitness-Teller. «Sachen, die Fussballer gerne essen», so Dindar. Schleckmäuler kommen beim Softeis auf ihre Kosten. Das Club-Beizli kann zudem für Anlässe gebucht werden. «Wir kochen dann, was gewünscht wird», erklärt Cemil Dindar.
Seilpark als Chance
Voraussichtlich Anfang Juni wird der neue Seilpark im Gebiet Schiffacker/ Wasserloch eröffnet, der sich in unmittelbarer Nähe des FC-Beizlis befindet. Die Betreiber hoffen auf rund 20 000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr. «Ich glaube, dass wird auch für uns sehr interessant. Es liegt an uns, dass die Leute gerne bei uns einkehren. Wir haben viele Ideen», sagt der neue Wirt.
Offizielle Eröffnung des FC-Beizlis unter neuer Führung ist am 7. März, zum Start der Rückrunde. Aber bereits ab voraussichtlich 9. Februar wird das Lokal über den Mittag offen sein, eventuell auch schon morgens. Pinar und Cemil Dindar haben vorerst einen Pachtvertrag für zwei Jahre unterschrieben. «Wir können uns aber gut vorstellen, dass dies ein längerfristiges Engagement für uns sein wird», sagt Cemil Dindar mit einem Lachen. Im Idealfall ist damit die Zeit der schnellen Wirtewechsel vorbei.