Jahreskonzert der MG Herznach-Ueken
Weltweit verbindet wohl niemand so perfekt mehrere Generationen miteinander wie die Musik. Ihr spielt es keine Rolle, welcher Generation man angehört. Musik wächst mit den Menschen. Sie wird weitergegeben, neu interpretiert und erfreut immer ...
Jahreskonzert der MG Herznach-Ueken
Weltweit verbindet wohl niemand so perfekt mehrere Generationen miteinander wie die Musik. Ihr spielt es keine Rolle, welcher Generation man angehört. Musik wächst mit den Menschen. Sie wird weitergegeben, neu interpretiert und erfreut immer aufs Neue.
Vreni Weber
Humorvoll und mit viel Charme stellten die Musikerinnen und Musiker abwechslungsweise ihren 156 Jahre alten Verein vor. Eingeteilt in die Generationen Baby Boomer, Generation X, , Generation Y oder Millennials, Generation Z oder Zoomer, Alpha. Der neugeborene Nachwuchs, welcher der Generation Beta angehört, wurde mit einem ein Musikgesellschafts-Body beschenkt. Während sich bei der Begrüssung der Gastdelegationen noch zahlreiche Hinweise auf die Generationszugehörigkeit versteckten, vermischten sich dann im Konzert immer mehr die Grenzen. Bekannte Klänge und neue Melodien wurden perfekt und mit viel Liebe gespielt. Die gehörte Musik berührte und bereitete viel Freude.
Gewählte Stücke wie Arthur Beuls «Über de Gotthard f lüge d’ Bräme», «All about that Bass» von Megan Trainor, «Golden» von Huntr/X oder «Aber bitte mit Sahne» von Udo Jürgens kamen beim Publikum bestens an.
Viele tolle Soli
Die Soli von Selina und Sonja, Denise und Christoph Schmid in «Perhaps Love» von John Denver, von Adrian und Daniel Loosli in «Lueget vo Berg und Tal» von Ferdinand Huber, von Mirjam und Herbert Schmid in «Only you» von Vincent Clark und Ueli und Emil Hasler auf den Alphörnern in «Blausee» von Hans-Jürg Sommer waren einmalig gespielt und verlangten nach Zugaben. Neben dem musikalisch anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm blieb Platz für Ehrungen und eine Uraufführung. Susanne Müller wurde für 50 Jahre, Heinz Schmid und Emil Hasler für 60 Jahre in der Musikgesellschaft geehrt. Ein gemeinsames Anstossen an einem Jubiläums-Musikgesellschafts-Tisch musste sein. Einen grossen Applaus gab es auch für die beiden jungen Cousins, Elias und Samuel, die mit Christoph Ackle als Trio Ackle, auf ihren Schwyzerörgeli das Konzertprogramm bereicherten und in ihrem jungen Leben damit bereits eine Uraufführung erlebten. Die vielen gewünschten Zugaben und der Applaus zeigten, dass das Konzert gefiel und die Musik eine Verbindung unter allen Generationen schaffte. Mit den herzlichen Worten «Du bist nicht nur derjenige, der den Taktstock schwingt, sondern auch derjenige, der unsere Herzen dirigiert» wurde die Arbeit des Dirigenten Sergei Yemelyanenkov verdankt. Die Musikgesellschaft liess zum Abschluss Polo Hofers «Alperose» erklingen. Gerne verweilten die Gäste noch im schön dekorierten Gemeindehaus oder gönnten sich vor dem Nachhauseweg einen Drink in der Bar.