Letzte Woche am Freitag trafen wir uns wie so oft zu einer Besprechung im Café Kunz in Frick. Der Orangensaft wurde ohne Untersatz direkt auf den Holztisch serviert. Logischerweise wurde der Tisch nach mehrmaligem Trinken unter dem Glas nass. Wir baten den Kellner den Tisch zu trocknen, ...
Letzte Woche am Freitag trafen wir uns wie so oft zu einer Besprechung im Café Kunz in Frick. Der Orangensaft wurde ohne Untersatz direkt auf den Holztisch serviert. Logischerweise wurde der Tisch nach mehrmaligem Trinken unter dem Glas nass. Wir baten den Kellner den Tisch zu trocknen, damit unsere Unterlagen nicht nass werden. Das tat er und auf unser Bitten für einen Untersatz meine er, das gibt es bei uns nicht. Wir waren erstaunt und erwähnten, dass dies in anderen Lokalen so üblich sei. «Wenn es Euch nicht passt, könnt ihr ja gehen», war seine Antwort. Wir waren erstaunt über diese Reaktion gegenüber langjährigen (mindestens 30 Jahre) Kunden und verlangten den Chef. Das sei er selber, meinte er. So behandelt zu werden sei schon echt merkwürdig. Nachdem er uns noch ungebührliches Verhalten vorwarf, fragten wir, ob das sein Ernst sei, dass wir gehen sollten, nur weil wir eine Reklamation mit positiver Anregung platzierten. Er meinte «Ja, und ihr müsst gar nicht mehr kommen – für Euch gilt ein Hausverbot». Uns blieb nichts anderes übrig, als zu gehen. Kein Wunder steht das Unternehmen am Abgrund – so geht man nicht mit Kunden um. Schade für die vielen tollen Erlebnisse bei «Kunz» in den letzten über 40 Jahren.
PIUS SOLÈR UND DANIEL BÜELER, BÖZTAL