Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren des Rheinfelder Herbstmarktes einiges einfallen lassen. Sie blicken zufrieden auf ein ereignisreiches Wochenende zurück.
Marcel Hauri
«Alle Jahre wieder», heisst es doch so schön. Dieser Satz gilt aber nicht nur für die ...
Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren des Rheinfelder Herbstmarktes einiges einfallen lassen. Sie blicken zufrieden auf ein ereignisreiches Wochenende zurück.
Marcel Hauri
«Alle Jahre wieder», heisst es doch so schön. Dieser Satz gilt aber nicht nur für die Weihnachtszeit, sondern auch für den Rheinfelder Herbstmarkt, oder müsste man in Zukunft wohl eher «Spätsommermarkt» sagen? Wenn es im «Städtli» nach Bratwürsten, Marroni, Käse, Knoblauch oder Magenbrot gleichzeitig duftet, ist es immer Anfang Oktober und somit «Märtzyt».
Viele neue Marktstände
Damit das Angebot vielseitig ist und bleibt, legt das OK unter der Leitung von Nathalie Wermeille Wert darauf, immer wieder Neues im Angebot aufzunehmen. Rund 40 Marktfahrer waren am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in Rheinfelden.
Mit dem zum dritten Mal stattfindenden Artisanmarkt vor dem Mädchenschulhaus mit handgefertigten Waren, Kinderkleidern, Accessoires und wunderschönem Kunsthandwerk sowie dem Familiendörfli auf dem Kirchplatz mit dem kleinen Karussell hat sich der Hauptwachplatz neu erfunden und ist wieder ein fester Bestandteil des Rheinfelder Marktes geworden.
Auch die musikalisch Interessierten kommen neuerdings beim Herbstmarkt auf ihre Kosten. Unter anderem mit dem grenzüberschreitenden Ensemble «Rhymix» mit klassischen und modernen Einlagen sowie den «redsox» mit unterhaltsamem Dixieland und ausdrucksvollem Blues, wurde in den Gassen und auf den Plätzen beste Unterhaltung geboten. Auch die Jodlermesse am Sonntagmorgen in der Stadtkirche war sehr gut besetzt und hat das Angebot zusätzlich bereichert. Den Jodlerklub Rheinfelden/Laufenburg hörte man in der Folge auch in den Gassen der Altstadt.
Ein wichtiger Faktor – und das je länger je mehr – ist der Foodbereich. Ob bei der Schifflände, der alten Brücke, im Rumpel, dem Zähringerplatz oder auch beim Albrechtsplatz und natürlich in der Marktgasse, das kulinarische Angebot wird jedes Jahr vielfältiger. Neu durften die Foodtrucks in diesem Jahr am Samstag bis 20 Uhr offenhalten.
Mehr Besucher als im Vorjahr
Was seit der Einführung des Herbstmarktes 1949 immer gleich ist, sind die Begegnungen mit «alten Bekannten». Ob zufällig oder geplant, man trifft sich irgendwo entlang der rund 190 Marktstände und nimmt sich Zeit für einen gemütlichen Schwatz, das gehört einfach dazu. Viele sehen sich jahrelang nicht mehr bis sie sich am Herbstmarkt über den Weg laufen.
Im Gegensatz zum Vorjahr spielte auch das Wetter in diesem Jahr mit und entsprechend pilgerten wesentlich mehr Menschen durch die Gassen als im Jahr zuvor. Auch die Marktfahrer waren zufriedener als noch vor einem Jahr. Dies bestätigt die Marktchefin Nathalie Wermeille. Sie zeigte sich am Sonntagabend sehr zufrieden mit dem Verlauf; alle die mitgemacht haben, durften sich ein Stück vom diesjährigen «Marktkuchen» abschneiden. Die Marktgasse war noch am Sonntagabend gegen 17.30 Uhr gut frequentiert, erst gegen 18 Uhr konnten die ersten E-Trottinetts wieder Tempo aufnehmen.