«Bänkli-Wuchenänd» in Zeiningen
Am vergangenen Wochenende organisierte der Kulturförderverein das sechste «Zeiniger Bänkli-Wuchenänd». Jung und Alt waren im Dorf unterwegs, um die Bänkli-Betreiber und -Betreiberinnen zu besuchen.
Janine Tschopp
Es war richtig ...
«Bänkli-Wuchenänd» in Zeiningen
Am vergangenen Wochenende organisierte der Kulturförderverein das sechste «Zeiniger Bänkli-Wuchenänd». Jung und Alt waren im Dorf unterwegs, um die Bänkli-Betreiber und -Betreiberinnen zu besuchen.
Janine Tschopp
Es war richtig viel los am vergangenen Wochenende in Zeiningen. Am Freitag- und am Samstagabend waren es insgesamt neun Familien, welche der Dorfbevölkerung ihren Garten oder Garagenplatz zur Verfügung stellten und dort Speis und Trank anboten.
Ob alteingesessen oder zugezogen, jung oder älter: sehr viele Zeininger und Zeiningerinnen waren unterwegs, zogen von «Bänkli» zu «Bänkli» und genossen dort das gesellige Beisammensein mit anderen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern. «Es war ein sehr schönes Dorfgefühl zu spüren. Das war auch die Rückmeldung der Familien, welche ein Bänkli betrieben haben», sagte Ingo Odenthal, Präsident des Kulturfördervereins Zeiningen, am Sonntagnachmittag gegenüber der NFZ. Er freute sich, dass die verschiedenen «Bänkli» von sehr vielen Leuten besucht wurden. «Das Wetter hat natürlich auch mitgespielt», meinte er ergänzend.
Die sechste Durchführung
Heuer wurde das «Zeiniger Bänkli-Wuchenänd» zum sechsten Mal durchgeführt. Vor einem Jahr musste der Anlass abgesagt werden, weil sich zu wenige Familien gemeldet hatten, ein «Bänkli» anzubieten. Dem Kulturförderverein ist es immer wieder wichtig zu sagen, dass man als Gastgeber auch sehr willkommen sei, wenn man einfach ein paar Sitzplätze und ein unkompliziertes Menu anbiete. Dani Graf, ebenfalls Mitglied beim Kulturförderverein Zeiningen, sagte es einmal so: «So wie in früheren Zeiten, als es noch kein Netflix gab. Man sass auf dem Bänkli vor dem Haus und hoffte, dass ab und zu jemand zum Plaudern vorbeikam. Beim ‹Zeiniger Bänkli-Wuchenänd› geht uns darum, dass man zu Fuss durchs Dorf spaziert und bei den Bänkli-Wirten einen Halt macht, um dort in kunterbunter Zusammensetzung Geselligkeit zu pflegen.» Es ist ein grosses Anliegen des Vereins, den Geist der Zusammengehörigkeit, welcher mit dem Dorffest 2018 geweckt wurde, weiterhin am Leben zu erhalten. Am vergangenen Wochenende war dieser Geist in Zeiningen jedenfalls gut spürbar.