Am 8. März kommt die SRG-Initiative zur Abstimmung. Die bisherige Sparschraube hat schon sehr wichtige Sendungen am Radio (wir haben keinen Fernseher) eliminiert, wie zum Beispiel auf SRF 2: «Kontext», das Wissenschaftsmagazin am Samstag, «Kino im Kopf», ...
Am 8. März kommt die SRG-Initiative zur Abstimmung. Die bisherige Sparschraube hat schon sehr wichtige Sendungen am Radio (wir haben keinen Fernseher) eliminiert, wie zum Beispiel auf SRF 2: «Kontext», das Wissenschaftsmagazin am Samstag, «Kino im Kopf», «Blickpunkt Religion» und weitere. Wenn diese unsägliche Initiative («200 Franken sind genug») angenommen würde, ist es sehr wahrscheinlich, dass die hochqualifizierten Sendungen «International» und «Perspektiven» auch gestrichen würden. Das rätoromanische Radio würde wohl ganz aufgehoben («Die können ja alle Deutsch», würde es dann heissen). Das italienisch- und das französischsprachige Radio und Fernsehen würden massiv zusammengestutzt. Dafür würden unzählige gewinnorientierte, politisch eher rechtsorientierte Radiound Fernsehstationen mit «Fake-News» und ihrer politischen Haltung im Stil der «Weltwoche» wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden spriessen. Allen bisherigen, hervorragenden Ausland-Korrespondenten würde gekündigt; ein unermesslicher Verlust für eine qualitativ hochstehende Information. Darum hoffe ich auf eine Niederlage dieser Initiative am 8. März.
ANDREAS BURCKHARDT, MÖHLIN