Strasse zwischen Kaisten und Ittenthal wird verbreitert
Die K464 verbindet über offenes Wiesland die Gemeinde Kaisten mit ihrem Ortsteil Ittenthal. Auch nach der aktuell laufenden und seit langem notwendigen Sanierung bleibt die Strasse im Besitz des Kantons.
Susanne ...
Strasse zwischen Kaisten und Ittenthal wird verbreitert
Die K464 verbindet über offenes Wiesland die Gemeinde Kaisten mit ihrem Ortsteil Ittenthal. Auch nach der aktuell laufenden und seit langem notwendigen Sanierung bleibt die Strasse im Besitz des Kantons.
Susanne Hörth
Wer auf der Verbindungsstrasse zwischen Kaisten und Ittenthal unterwegs ist, weicht automatisch weit nach rechts aus, sobald ein Auto oder gar ein Lastwagen entgegenkommt. Die Folge sind regelmässige Schäden an Strassenrändern und Banketten, die wiederum Instandstellungsarbeiten erforderlich machen. Das mühsame Kreuzen auf der zu schmalen Kantonsstrasse sowie ihr schlechter Zustand sollen jedoch bald der Vergangenheit angehören.
Auf einer Länge von 1,4 Kilometern wird die Strasse derzeit – und noch bis im Herbst – auf eine Breite von 5,5 Metern ausgebaut und umfassend saniert. Gemeindeammann Oliver Brem verneint die Frage, ob die Gemeinde beitragspflichtig sei: «Da die Strasse im Ausserortsbereich liegt, ist zu 100 Prozent der Kanton zuständig.» Aus Synergiegründen werden entlang der Strasse zwei Leerrohre für die Elektra Kaisten verlegt. Diese Kosten sowie jene für die Sanierung von rund 200 Metern defekter Drainageleitungen trägt hingegen die Gemeinde.
Im Zuge der Sanierung werden unter anderem der Bachdurchlass «Bettlerhaubächli» erneuert und vergrössert, die Bushaltestelle «Steigstich» mit einer 22 Zentimeter hohen Einstiegskante zu einer hindernisfreien Haltestelle umgebaut und ein Teil der bestehenden Panzersperren abgebrochen. Für die Verbreiterung der Strasse musste der Kanton zudem vorgängig Land erwerben.
Der Verkehr auf der Verbindungsstrasse wird aktuell durch zwei Lichtsignalanlagen geregelt. «Ganz am Anfang gab es einige vereinzelte negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung», erklärt Oliver Brem. Diese seien auf das sehr nasse Terrain und die Witterung zurückzuführen gewesen – etwa Verschmutzungen an Fahrzeugen oder Spuren am Strassenrand und im Kulturland. «Dank dem trockenen Wetter hat sich die Situation aber massiv gebessert, und wir erhalten keine Reaktionen mehr.»
Trotz Fusion keine Innerortsstrecke
Kaisten und Ittenthal haben sich 2010 zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Bereits im Rahmen der damaligen Fusionsabklärungen war die sanierungsbedürftige Verbindungsstrasse ein Thema. Eine Umwandlung von der Kantons- zur Gemeindestrasse hätte bedeutet, dass die neue Fusionsgemeinde die Sanierungskosten hätte tragen müssen. Was geschieht nach Abschluss der aktuellen Arbeiten? Oliver Brem stellt klar: «Die Strasse bleibt auch nach der Sanierung im Eigentum des Kantons.»