Die überwiegend selbstgemachten lokalen und regionalen Produkte verliehen dem Mumpfer Herbstmarkt seinen eigenen Charakter und lockten trotz des Regenwetters zahlreiche Besucher an.
Petra Schumacher
Mit dem Herbstmarkt setzte die Kulturkommission Mumpf am letzten ...
Die überwiegend selbstgemachten lokalen und regionalen Produkte verliehen dem Mumpfer Herbstmarkt seinen eigenen Charakter und lockten trotz des Regenwetters zahlreiche Besucher an.
Petra Schumacher
Mit dem Herbstmarkt setzte die Kulturkommission Mumpf am letzten Samstag beim Schulhaus Kapf die Tradition des alle zwei Jahre stattfindenden Anlasses fort. Sie hatte zum gemütlichen Markttreiben eingeladen und dabei vom Herbst mit seiner farbenfrohen Seite gesprochen. Das Wetter war dann jedoch alles andere als farbenfroh: Grau war der Grundton, und aus leichtem Nieselregen wurde zw ischenzeitlich sogar starker Dauerregen. «Natürlich hat sich das schlechte Wetter auf den Marktbesuch ausgewirkt», schätzt Sandra Wernli von der Mumpfer Kulturkommission ein. «Insgesamt waren wir aber mit der Besucherzahl zufrieden und auch von den Markttreibenden kam ein positives Feedback.» Über die Mittagszeit waren die Marktgassen und die Festbänke auf jeden Fall gut gefüllt. Da sich Kindergarten und Schule am Marktgeschehen beteiligt hatten, waren gerade um diese Zeit viele Familien samt Grosseltern anzutreffen.
Wie auf dem Marktplatz
Auf dem Markt herrschte eine entspannte Atmosphäre. Die Platzwahl beim Schulhaus erwies sich wiederholt als richtig. Markttreibende, Gastroanbieter und Besucher hatten genügend Platz und waren doch so nah beieinander, dass der Eindruck von einem Marktplatz vermittelt wurde. Und so trafen sich die Besucher auch zum Plaudern, schlenderten gemeinsam durch die Gassen und blieben dann beim Essen – vielleicht wegen des Wetters, aber bestimmt auch wegen der Musik – gemeinsam etwas länger hocken.
Tolle Töne und gute Mischung
Ganz und gar nicht regengrau waren die drei Auftritte der Fasnachtsgruppe «La Guggaratscha» aus Möhlin. Auf die Frage nach der Bezeichnung ihres beschwingten Musikstils kam die spontane Antwort aus der Zuhörerschaft: Guggen-Jazz. Eventuell ist diese Bezeichnung bei Wikipedia noch nicht hinterlegt, für gute Stimmung hat die 13-köpfige Band aber auf jeden Fall gesorgt. Später setzte das «Bänkli Quintett», ein Harmonika-Orchester aus Möhlin, die gute Unterhaltung fort.
35 Marktstände waren am Samstag anzuschauen. Auffällig dabei war das vielfältige und abwechslungsreiche Angebot. Lokale und regionale Produkte, handwerkliche Arbeiten und verschiedenste Kulinarik machten eine interessante Mischung aus. «Die Musik hat gut zum Markt gepasst. Wir haben viel Lob dafür erhalten», so Sandra Wernli. Insgesamt zogen die Mitglieder der Kulturkommission eine positive Bilanz. «Die Organisation lief für uns gut. Dank der Unterstützung der Werkhofmitarbeiter und den vielen freiwilligen Helfern waren sogar der Auf- und Abbau der Marktstände eine schnelle Sache», hiess es beim kurzen Abschlusshock. Eine kurze Verschnaufpause können die Kommissionsmitglieder einlegen, bevor dann Ende November der nächste Anlass ansteht: Vor der Mehrzweckanlage Burgmatt wird zusammen mit Kindergartenkindern und interessierten Eltern ein grosser Weihnachtsbaum geschmückt.