Unser Land wird nicht kleiner. Und doch wird es jedes Jahr enger. Wo gestern noch Wiesen waren, stehen heute Überbauungen. Wo Felder Nahrung hervorbrachten, liegt heute Asphalt. Schritt für Schritt verschwindet Boden, der uns ernährt, Landschaft, die uns verwurzelt, und Natur, ...
Unser Land wird nicht kleiner. Und doch wird es jedes Jahr enger. Wo gestern noch Wiesen waren, stehen heute Überbauungen. Wo Felder Nahrung hervorbrachten, liegt heute Asphalt. Schritt für Schritt verschwindet Boden, der uns ernährt, Landschaft, die uns verwurzelt, und Natur, die unsere Lebensgrundlage bildet. Wir sprechen oft über Wachstum, als gäbe es keine Grenzen. Doch Boden lässt sich nicht vermehren. Mit jedem verlorenen Quadratmeter schwindet unsere Fähigkeit, Lebensmittel selbst zu produzieren. Immer mehr Menschen teilen sich immer weniger Landwirtschaftsland. Unsere Selbstversorgung nimmt ab, unsere Abhängigkeit wächst. Wollen wir wirklich zu einem Land werden, das seine schönsten Landschaften und seine fruchtbarsten Böden opfert? Fortschritt darf nicht bedeuten, die Grundlagen unseres Lebens zu zerstören. Deshalb braucht es ein Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz.
PATRIK MEIER, GROSSRAT SVP, ZEIHEN