«Der Input kam aus der Bevölkerung. Und zwar im Rahmen der Nutzungsplanungsrevision», sagt Oliver Brem. Der Kaister Vizeammann nimmt damit Bezug auf die aktuelle Bauauflage für einen Biketrail Schinberg-Ittenthal.
Susanne Hörth
Der Auf lage für ...
«Der Input kam aus der Bevölkerung. Und zwar im Rahmen der Nutzungsplanungsrevision», sagt Oliver Brem. Der Kaister Vizeammann nimmt damit Bezug auf die aktuelle Bauauflage für einen Biketrail Schinberg-Ittenthal.
Susanne Hörth
Der Auf lage für einen Biketrail Schinberg-Ittenthal – Gesuchstellerin als Eigentümerin der Waldparzelle ist die Ortsbürgergemeinde Kaisten – gingen verschiedene Aktivitäten voraus. So wurde die Idee, vielmehr der Wunsch eines Biketrails zuerst vertieft und mit Beizug von Kanton und Forstverwaltung geprüft. Die positive Reaktion des Kantons überrascht und freut Oliver Brem gleichermassen. Er weiss jedoch auch, dass mit der offiziellen Ausweisung einer solchen Strecke durch den Wald legitim wird, was schon längst von zahlreichen Bikerinnen und Bikern regelmässig genutzt wird. Sie tun es auf dem bestehenden Wanderweg. «Lieber den Weg ausschildern, als das Biken einfach unkontrolliert passieren zu lassen», so der Vizeammann. Die Gemeinde tauschte sich ebenfalls mit dem heimischen Veloclub Glückauf aus. «Es ging darum, was möglich oder eben nicht möglich ist», so Brem. Er verneint die Frage, ob die geplante Bike-Route parallel zum bestehenden Wanderweg verlaufen werde. «Es gibt keine neue Strecke, wir bleiben auf dem bestehenden Wanderweg,» Bis auf einen kürzeren Abschnitt in Richtung Ortsteil Ittenthal sei dieser breit genug für Wanderer wie auch Biker. «Natürlich auch immer mit der notwendigen Rücksicht aufeinander», betont er an dieser Stelle. Bei besagtem Abschnitt im unteren Bereich sollen bei Realisierung des Trails Wander- und Bikerroute getrennt voneinander geführt werden. «Bauliche Massnahmen sind dafür wie für den gesamten Biketrail keine notwendig», führt Oliver Brem hierzu aus. Auch müssen keine Bäume gefällt werden. Für den Trail werden Beschilderungen mit Pfosten eingeschlagen, für das neue Teilstück der Wanderroute soll lediglich der Boden entsprechend bereitgemacht werden.
Auf die zeitliche Umsetzung angesprochen, kann der Vizeammann noch keine näheren Angaben machen. «Das ist noch offen.» Auch deshalb, weil er nicht ausschliesst, dass es Einsprachen gegen das Baugesuch geben wird. Der Wald ist ein Ort mit vielen Interessensgruppen. Er ist Lebensraum für Tiere und Flora, er ist Arbeitsplatz für das Forstteam, gleichzeitig ist er auch ein beliebter Naherholungsraum für die Bevölkerung.
Auflage auch in Laufenburg
Das Baugesuch liegt aktuell nicht nur in Kaisten auf, sondern auch in Laufenburg. Den Grund dafür erklärt Oliver Brem so: «Auf der obersten Krete des Schinbergs verläuft der Weg einige Meter auf Waldgebiet, welches der Laufenburger Ortsbürgergemeinde gehört.» Bekommt der Biketrail grünes Licht, so wird er nicht in eine nationale Veloroute eingetragen. Regional gewünscht, soll er das auch so bleiben und den Leuten vor Ort zur Verfügung stehen.