Verkauf von Kaiseraugster Aurica-Areal wird vorbereitet
In Kaiseraugst kommen zehn Hektaren Bauland in der Arbeitszone auf den Markt. Eine international tätige Immobilienfirma soll bei der Vermarktung helfen. Im Fokus der Verkaufsbemühungen stehen Nutzer aus der Hightech- und ...
Verkauf von Kaiseraugster Aurica-Areal wird vorbereitet
In Kaiseraugst kommen zehn Hektaren Bauland in der Arbeitszone auf den Markt. Eine international tätige Immobilienfirma soll bei der Vermarktung helfen. Im Fokus der Verkaufsbemühungen stehen Nutzer aus der Hightech- und Life-Science-Branche.
Valentin Zumsteg
Die Zahlen sind eindrücklich: Das Aurica-Areal in Kaiseraugst, auf dem vor Jahrzehnten ein Atomkraftwerk gebaut werden sollte, umfasst rund zehn Hektaren Bauland. Eigentümerin ist die Aurica AG, eine Tochtergesellschaft der AEW Energie AG und der Axpo-Group. Diese sieht ein Potential für 2000 bis 3000 Arbeitsplätze. Das Land ist bereits voll erschlossen.
National und international
Im vergangenen November hat die Kaiseraugster Einwohnergemeinde-Versammlung nach eingehender Diskussion der Teilrevision des Zonenplans zugestimmt. Damit wurde die mögliche Gebäudehöhe auf diesem Areal von 20 auf 30 Metern erweitert; drei Hochhäuser dürfen sogar 60 Meter hoch werden. Gleichzeitig ist die Ausnützungsziffer aufgehoben worden.
Nachdem damit die planerischen Voraussetzungen für eine grosszügige künftige Bebauung gelegt worden sind, geht es jetzt an die Vermarktung von «Aurica Next». Diese zielt auf Firmen und Investoren aus dem In- und Ausland: «Wir haben soeben die Mandatsvergabe an eine international tätige Immobilienfirma vergeben, die uns bei der Vermarktung unterstützt und nationale sowie internationale Investoren sowie Nutzer sucht», hält Michel Eglin, Geschäftsführer der Aurica AG, gegenüber der NFZ fest. Aktuell laufe die Marktvorbereitungsphase, bei welcher alle käuferrelevanten Unterlagen durch die Vermarktungsfirma zusammengetragen und aufbereitet werden.
«Start Anfang Juni»
«Vermarktungsstart wird zirka Anfang Juni 2026 sein – dann werden wir bald sehen, wie die Resonanz ist», schildert Eglin. «Gesucht werden weiterhin finanzkräftige Nutzer mit Fokus auf Hightech und Life Sciences, aber auch reine Industrieunternehmen.» In unmittelbarer Nachbarschaft des Areals befinden sich bereits Standorte von Roche und DSM Firmenich.
Neben dem Sisslerfeld gilt das Aurica-Areal als eine der letzten unbebauten Grossareale im Aargau; die Eigentümerin spricht von einer Bauland-Perle. Hier sollen sich künftig wertschöpfungsstarke Firmen niederlassen. Während sich die Aurica AG von der ganzen Fläche trennen will, hofft die Gemeinde auf den Zuzug von weiteren guten Steuerzahlern.