Das Pharmaunternehmen Bachem treibt seine Pläne für das «Downstream Center Sisslerfeld» in Eiken voran. Ein erstes Baugesuch betrifft die Baustelleninstallation – die Dimensionen des Gesamtprojekts zeichnen sich bereits ab.
Susanne Hörth
Seit dem Spatenstich für die ...
Das Pharmaunternehmen Bachem treibt seine Pläne für das «Downstream Center Sisslerfeld» in Eiken voran. Ein erstes Baugesuch betrifft die Baustelleninstallation – die Dimensionen des Gesamtprojekts zeichnen sich bereits ab.
Susanne Hörth
Seit dem Spatenstich für die Südspange hat sich auf Eiker Bann im Sisslerfeld bereits einiges getan. Die Arbeiten an der Erschliessungsstrasse sind auf Kurs. Sie ist für das Pharmaunternehmen Bachem, das 2030 mit dem «Downstream Center Sisslerfeld» einen neuen Produktionsstandort in Betrieb nehmen will, von grosser Bedeutung. Die Firma mit Hauptsitz in Bubendorf hat sich auf die Herstellung von Peptiden und Oligonukleotiden für die Pharma- und Biotechindustrie spezialisiert.
Bachem hat nun den nächsten Schritt in Richtung Realisierung der neuen Produktionsstätte in Eiken getan. Seit vergangenem Freitag liegt ein entsprechendes Baugesuch auf. Dabei geht es noch nicht um die geplante, über 500 Millionen Franken teure Grossmengen-Produktionsanlage. Laut Gesuchsunterlagen wird das Projekt «Downstream Center Sisslerfeld» in Abstimmung mit der Gemeinde Eiken und dem Kanton in zwei Baugesuche aufgeteilt. «Jedes Baugesuch wird separat eingereicht», heisst es dazu.
Baustelleninstallation
Bei der ersten Eingabe, die noch bis 5. Oktober aufliegt, geht es um die Baustelleninstallation. Die dafür veranschlagten Kosten von 5,3 Millionen Franken lassen die geplanten Dimensionen des eigentlichen Produktions- und Infrastrukturgebäudes erahnen. Neben Baustrassen, Containeranlagen, einer Radwaschanlage, mehreren Installationsf lächen und Medienanschlüssen, sind für die Baustelleninstallation auch 113 provisorische Parkplätze vorgesehen. Die Installation der Baustelle wird mit rund fünf Monaten angegeben.
Danach möchte Bachem als erstes eine Anlage zur Peptidaufbereitung erstellen. Dafür sind laut Unterlagen unter anderem ein Produktionsgebäude, eine Tankfarm, ein Empfangsgebäude sowie eine regenerative thermische Oxidationsanlage vorgesehen.
Im Gegensatz zum Gesuch für die Baustelleninstallation braucht es für diese zweite, später folgende Baueingabe einen Umweltverträglichkeitsbericht.